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Uli Hoeneß bleibt trotz seiner Steueraffäre Aufsichtsratsvorsitzender und Präsident des FC Bayern. Zuletzt hatten Politiker und Ex-Fußballer ihm einen Rücktritt nahegelegt.

München. Uli Hoeneß bleibt trotz seiner Steueraffäre Aufsichtsratsvorsitzender der FC Bayern München AG sowie Präsident des FC Bayern München. Dies gab der Klub am Montagnachmittag nach einer Sitzung des Aufsichtsrates in München bekannt.

Hoeneß bot an, Amt ruhen zu lassen

Wie die Bayern mitteilten, hatte Hoeneß dem Aufsichtsrat angeboten, sein Amt ruhen zu lassen, bis die zuständigen Behörden über die strafbefreiende Wirkung seiner Selbstanzeige entschieden haben.

Hoeneß drückte bei der Sitzung dem Gremium sein Bedauern aus und bat um Entschuldigung. Der Aufsichtsrat will die Angelegenheit weiterhin beobachten und sich bei neuen Erkenntnissen mit dem Thema befassen.

Gegen den 61 Jahre alten Hoeneß läuft derzeit ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft München II wegen Steuerhinzerziehung. Hoeneß droht dabei sogar eine Gefängnisstrafe.


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