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Auf die Heimstärke hatte man bei der Borussia gehofft, doch gegen Schalke kam der Knockout spät in der Partie. Nun wird es für die Favre-Elf ganz schwer in Sachen Europa.

Mönchengladbach. War es das mit den Europa-League-Träumen von Borussia Mönchengladbach? Nach Wochen der Tiefstapelei gab es vor dem Spiel gegen den FC Schalke 04 sogar die Chance, bis auf zwei Punkte an Platz vier heranzurücken, aber stattdessen standen die Fohlen mit leeren Händen da.

Dass am Ende die Schalker feierten lag nicht unbedingt daran, dass sie eine ihrer wenigen, dafür guten Chancen zum goldenen Treffer durch Julian Draxler nutzten. Vielmehr war es der schludrigen Art der Hausherren geschuldet, die sich zwar gegenüber der Partie in Wolfsburg verbessert zeigten, jedoch weiterhin zu wenig Torgefahr in der Offensive ausstrahlten. Trotz zweier Aluminiumtreffer durch Juan Arango und Granit Xhaka machte Gladbach zu wenig aus seinen Spielanteilen, obgleich sie zeitweise gut kombinierten.

Auch Patrick Herrmann verließ in den entscheidenden Situationen das Glück

Das späte Gegentor traf die Fohlen genau ins Mark, da sie zuvor mühsam die Partie offen gehalten hatten – und dabei keineswegs die schlechtere Mannschaft waren. „Es war normalerwiese ein gerechtes Unentschieden. Ich hatte mir ein 3:3 oder 4:4 gewünscht, aber leider haben wir kein Tor gemacht.  Wir haben auch viel Pech gehabt mit einem Latten- und Pfostenschuss“, befand auch Mike Hanke nach der Partie. „Der letzte Ball kam nicht genau und es war alles ein bisschen unglücklich. Trotzdem denke ich haben wir eine ganz gute Leistung gezeigt“.

Dies bezog sich größtenteils auf die Defensive, bei denen Alvaro Dominguez und Martin Stranzl so ziemlich jeden Ball aus der Gefahrenzone beförderten. Ihre Vordermänner hätten schon viel früher für eine komfortablere Position sorgen können, doch das Toreschießen war den Schalkern vorbehalten. „Bei so einem engen Spiel entscheidet dann immer, wer das erste Tor macht. Das ist leider Schalke gelungen. Hätten wir da in der Situation besser machen können, aber daran lag es glaube ich nicht. Wir hatten Chancen genug“, so Stranzl.

Viele teils hart geführte Zweikämpfe ließen keinen Spielfluss aufkommen

Die Konstanz aus der vorherigen Saison wird sich in dieser Spielzeit nicht mehr einstellen. Statt den in den Vorwochen geforderten zwei Siegen in Folge gab es nun sogar zwei Niederlagen in Folge, die richtig bitter sind für die Tiefstapler vom Niederrhein, die durch ihre Auftritte teilweise nicht wirklich den Eindruck erweckten, sie wollten wirklich nach Europa. Nun geh es nach Mainz und am letzten Spieltag gegen die Bayern. Alles andere als zwei Siege würde das Aus für die Träume von der erneuten Europa-League-Teilnahme bedeuten. Aber selbst wenn den Fohlen zum ersten Mal sechs Punkte in zwei Spielen gelingen sollte, wäre es vielleicht schon zu spät.

EURE MEINUNG: Findet die Europa League in der nächsten Saison ohne die Borussia statt?

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