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Ein Satz voll Häme könnte den HSV-Boss Manfred Ertel den Kopf kosten. Nach der Attacke auf Uli Hoeneß im Zuge von dessen Steueraffäre wird Ertel zum Rücktritt aufgefordert.

Hamburg. Ernst-Otto Rieckhoff, ehemaliger Aufsichtsratsvorsitzender des Hamburger SV, hat seinen Nachfolger Manfred Ertel (62) nach dessen Facebook-Attacke auf Uli Hoeneß indirekt zum Rücktritt aufgefordert. "Ich gehe davon aus, dass der Aufsichtsrat Konsequenzen zieht, um weiteren Schaden von sich selbst und dem HSV abzuwenden", sagte Rieckhoff der Bild-Zeitung.

Ertel hatte nach Bekanntwerden der Steueraffäre um Hoeneß bei Facebook über den Bayern-Präsidenten gespottet. "FC Bayern vor nächstem Hammer-Transfer. Hoeneß zu JVA (Justizvollzugsanstalt, d. Red.) München", schrieb der 62-Jährige in dem sozialen Netzwerk.

Rieckhoff zeigte sich "entsetzt über die Vorgehensweise von Herrn Ertel".

Er war vor einem Jahr als Vorsitzender im obersten Kontrollgremium des Fußball-Bundesligisten zurückgetreten, nachdem sein Vorschlag zur Verkleinerung des Aufsichtsrates abgelehnt wurde.

EURE MEINUNG: Sollte Ertel zurücktreten?

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