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Zwischen "Fans" von Nürnberg und den Sicherheitsdienst kam es nach der 1:2-Niederlage des Clubs gegen 1899 Hoffenheim zu Anfeindungen - eine Ordnerin erlitt einen Kieferbruch.

Sinsheim. Bei der 1:2-Niederlage des 1. FC Nürnberg bei 1899 Hoffenheim ist es zu Auseinandersetzungen zwischen Nürnberger Anhängern und dem Sicherheitsdienst gekommen. Einer Ordnerin wurde dabei der Kiefer gebrochen. Der Verein verurteilte jegliche Form von Gewalt sowie Anfeindungen mit Spielern scharf.

"Es ist untragbar und hat absolut gar nichts mit Fankultur zu tun, wenn aus nichtigem Anlass eine Ordnerin so brutal getreten wird. Auf diesem Wege entsendet der 1. FC Nürnberg beste Genesungswünsche", wird Sportvorstand Martin Bader auf der Vereinshomepage zitiert

"Blanker Hass seitens der Fans"

Bereits unmittelbar vor der Partie sei der Mannschaft der Nürnberger "blanker Hass seitens eines kleinen Teils der Fangemeinschaft" entgegengekommen. Ferner sei im Vorfeld von einer "Gruppierung" zu Stimmungsboykott aufgerufen worden.

Grenzüberschreitung

Bader erklärte "jegliche Form von gewalttätigem Verhalten gegenüber Polizei und Ordnungskräften" für "nicht tolerierbar", verdeutlichte jedoch ebenfalls: "Auch mit den Pöbeleien, Beleidigungen und Drohungen gegenüber der Mannschaft des 1. FC Nürnberg wurde eine Grenze überschritten."

Der Frust der Fans stammte aus der Derbyniederlage gegen Greuther Fürth (0:1), welche die Spieler nach Ansicht der Anhänger nicht ernst genug genommen hätten. Bader zeigte zwar Verständnis für "Ärger, Unmutsäußerungen und Pfiffe", doch diese müssten im Rahmen bleiben.

Offen für differenzierte Kritik

Frustrationen über sportliche Ergebnisse sollten im offenen Dialog geklärt werden. "Der 1. FC Nürnberg mit Mannschaft und Verantwortlichen hat sich in der Vergangenheit immer offen gezeigt gegenüber sachlicher Kritik, die in einer vernünftigen Art und Weise und differenziert vorgetragen wurde", erklärte Bader den richtigen Weg für den Ärger der Fans.

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