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Der Spieler Hanno Balitsch geht auf Konfrontationskurs mit den Ultras des Clubs. Er ist mit deren Verhalten beim Spiel gegen 1899 Hoffenheim überhaupt nicht einverstanden.

Nürnberg. Mittelfeldspieler Hanno Balitsch vom 1. FC Nürnberg hat nach der 1:2-Niederlage des Club im Bundesligaspiel bei 1899 Hoffenheim Teile des eigenen Anhangs kritisiert. Die FCN-Ultras hatten dem Bundesliga-Dreizehnten im Kraichgau ihre Unterstützung verweigert.

Balitsch nicht einverstanden

"Wenn ich als Nürnberger Familienvater mit meinem Sohn hierhergekommen wäre, um die Mannschaft zu unterstützen und werde dann von einem Teil der so genannten Fans runtergebrüllt, dann ist das eine untragbare Situation", erklärte Balitsch beim Fernsehsender Liga total.

Der 32-Jährige könne nicht verstehen, "dass man die Derby-Niederlage nicht mit ein bisschen Abstand etwas sachlicher zu sehen versucht“. Die Ultras des FCN hatten die Mannschaft in ihrem Fanmagazin informiert, dass sie die Mannschaft als Quittung für das 0:1 gegen Greuther Fürth in Hoffenheim nicht unterstützen würden.

Schäfer-Zitat erzürnte Ultras

Die Ultras machten in ihrem offenen Brief klar, dass ihr Protest nichts mit der Derby-Niederlage an sich zu tun habe, sondern vielmehr damit, "dass die Mannschaft grundsätzlich keinerlei Verständnis für die Bedeutung dieses Derbys zu haben scheint“. Kritisiert wurde insbesondere Kapitän Raphael Schäfer seinen Ausspruch "ich lasse mir nicht die gute Saison wegen einem Spiel schlecht reden", den er nach dem Fürth-Spiel getätigt hatte.

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