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Die Bayern haben die Aufgaben gegen Barcelona und den SC Freiburg gemeistert. Nun müssen sie sich wieder voll auf das Rückspiel im Nou Camp konzentrieren - ein Spagat.

München. Der FC Bayern München hat den Spagat zwischen dem Halbfinale in der Champions League gegen den FC Barcelona und dem Ligaalltag gegen den SC Freiburg fulminant gemeistert. Mit einer Mannschaft, die Trainer Jupp Heynckes auf zehn Positionen verändert hat, konnten sie auch im Nachmittagsspiel am Samstag siegen.

Zusätzlicher Ansporn war sicherlich der Punkterekord in der Bundesliga, den sie nun allein halten. Direkt nach der Partie waren die Beteiligten aber sofort fokussiert auf das Rückspiel in Barcelona am kommenden Mittwoch. "Ein Marathonwettbewerb", wie Sport-Vorstand Matthias Sammer treffend sagte.

84 Punkte haben die Bayern bisher gesammelt und noch ist die Liga nicht zu Ende. Das hat vor ihnen noch niemand geschafft. "Das ist sehr viel wert, das ist wunderbar. Ich freue mich riesig darüber", wird der begeisterte Matthias Sammer nach dem Heimspiel gegen Freiburg von der tz zitiert. Generell sei ein Dreier zu diesem Zeitpunkt genau richtig gewesen: "Das ist sehr wichtig für den Kopf, für unseren Rhythmus und für die Stimmung", so Sammer weiter und brachte die aktuelle Situation seiner Mannschaft auf den Punkt: "In der Meisterschaft sind wir schon durch, in der Champions League liegen wir gut im Rennen, sind aber noch nicht im Ziel."

Licht und Schatten

Die veränderte Startformation führte zu manch einem Aussetzer, der aber allein wegen des positiven Ergebnisses zu verkraften war. Sammer fasste das Spiel als "Arbeitssieg mit Licht und Schatten" zusammen. Emre Can hatte den Siegtreffer für die Bayern in der 35. Minute erzielt. Trotz einzelner Patzer konnte auch Jupp Heynckes seiner Mannschaft nur ein Lob aussprechen: "Wir haben sehr clever, sehr professionell gespielt."

Am Mittwoch wartet das Rückspiel im Nou Camp, Matthias Sammer weiß genau, wie seine Mannschaft auftreten muss: "Der Fokus in Barcelona sollte auf der Leistung und nicht auf dem Ergebnis liegen. Wir müssen gegen den Ball genauso spielen wie im Hinspiel und unsere Kreativität ausspielen. Wenn wir es nicht so machen, könnte es gefährlich werden." Auch Franck Ribery warnte vor der großen Aufgabe: "Wir sind noch nicht fertig. In Nou Camp ist es sehr schwierig. Wir müssen so spielen wie im Hinspiel."

EURE MEINUNG: Die Bayern behalten einen kühlen Kopf - kommen sie so ins Finale?

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