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Der Schock sitzt tief! Nuri Sahin und Jürgen Klopp nahmen sich nach dem Spiel in Düsseldorf Zeit, um zu erklären, wie intern mit dem Abgang Götzes umgegangen wird.

Düsseldorf. Im Topspiel am Samstagabend siegte Borussia Dortmund mit der B-Elf bei Fortuna Düsseldorf.  Nach der Partie war der Transfer von Mario Götze allerdings wieder das Thema. Nuri Sahin und Jürgen Klopp boten Einblick in den Verarbeitungsprozess, den die Dortmunder gerade durchmachen. Sahin verglich den Edeltechniker mit einem kleinen Bruder, Klopp erklärte sehr besonnen, wie seine Mannschaft mit dem Verlust umgeht und was am Ende die wichtigste Erkenntnis sein könnte.

Nuri Sahin gab im Interview mit Sky zu, wie hart die Spieler der Götze-Transfer getroffen hat: "Am Dienstag ist das mit Mario rausgekommen. Wir waren alle geschockt - das ist klar. Wir verlieren nicht nur einen sehr guten Spieler, für mich persönlich und viele andere ist Mario wie ein kleiner Bruder gewesen. Mit 16, 17 ist er zu uns hochgekommen, wir durften Fahrdienst für ihn machen, weil er noch keinen Führerschein hatte. Jetzt wird er uns verlassen und natürlich werden wir ihn vermissen." Belasten kann sie diese Situation aber laut Sahin nicht: "Wir haben Mittwoch gezeigt, dass uns nichts aus der Bahn wirft."

Klopp: "Wenn ich helfen kann - gerne!"

Jürgen Klopp hatte den Worten Sahins gelauscht und reflektierte danach: "Meine Mannschaft ist zuallererst einmal intelligent. Das ist praktisch, sonst könnten wir nicht so einen Fußball spielen. Es ist nur wichtig im Leben, dass man Dinge, die im Leben passieren, richtig einschätzt." Dabei will er seinen Spielern auch in dieser Angelegenheit unter die Arme packen: "Wenn ich dabei helfen kann, tue ich es gerne. Machmal muss ich es gar nicht, weil sie eben schlau genug sind."

Für Klopp ist dieser Abgang kein neues Erlebnis: "Ein paar Jahre Lebenserfahrung habe ich ihnen ja voraus. Ich habe mehr blöde Situationen erlebt als sie. Deswegen habe ich da auch einen etwas besseren Umgang mit. Wir haben das auch für uns genutzt. Es wurde erwartet, dass es uns aus der Bahn wirft. Und wenn es dann nicht so ist, ist das mit die wichtigste Erkenntnis."

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