thumbnail Hallo,

Horst Heldt über Julian Draxler: "Wir wollen ihn so lange wie möglich halten"

Für FC Schalke 04-Manager Horst Heldt kommt ein Verkauf von Julian Draxler nicht in Frage. Außerdem dementiert er ausdrücklich, dass seine Mannschaft Charakter-Probleme hätte.

Gelsenkirchen. Wenn es nach FC Schalke 04-Manager Horst Heldt gehen würde, ist Julian Draxler so gut wie unverkäuflich – außer es klopft der FC Barcelona oder Real Madrid an Schalkes Türen. Darüber hinaus ist er der Ansicht, dass seine Mannschaft keinen schwierigen Charakter aufweist – fordert aber ein anderes Bewusstsein.

"Julian ist das Gesicht von Schalke"

"Wir haben nicht vor, Julian am Ende der Saison zu verkaufen! Er fühlt sich wohl hier, ist das Gesicht von Schalke. Wir wollen ihn so lange wie möglich halten...", so Heldt gegenüber der Bild.

"Wenn morgen einer kommt und bietet 100 Millionen, was sage ich dann"

Allerdings gibt der 43-jährige Manager auch zu, dass er schwach werden würde, wenn Barca oder Madrid anklopfen würden: "Wenn morgen einer kommt und bietet 100 Millionen, was sage ich dann? Man darf es Jule nicht übel nehmen, dass er es sich vorstellen kann, irgendwann bei seinem Traumverein in Spanien zu spielen. Wenn Barca oder Madrid kommen und 100 Millionen bieten, dann verschiebt sich die Sichtweise."

Dementgegen stellt Heldt jedoch klar, dass "Julian sich zu 1000 Prozent mit Schalke identifiziert." Das Gerücht, das Borussia Dortmund angeblich Draxler als Götz-Ersatz Interesse zeigt, schmettert er wie folgt ab: "Das Einzige was mir bekannt ist, ist dass Julian Ur-Schalker ist..."

"Wir wollen keine Ja-Sager"

Indes zeigt der 43-jährige Ex-Bundesliga-Spieler Verständnis dafür, dass es eine Charakter-Debatte auf Schalke gibt: "Denn aus Spielen wie in Frankfurt, in Nürnberg, in Hoffenheim, in Düsseldorf oder gegen Fürth zieht man die Erkenntnis, dass mehr drin gewesen wäre. Wenn der Gegner nicht besser ist, wir aber trotzdem nicht gewinnen, darf uns das nicht zufrieden stellen. Das ärgert mich. Wenn tatsächlich der Wille des Gegners über unsere Qualität siegt, müssen wir das am Ende der Saison diskutieren", unterstrich Heldt.

Dass seine Mannschaft deswegen offensichtlich Charakter-Probleme aufweise verneint Heldt umgehend: "Nein. Ich lege für die Truppe meine Hand ins Feuer. Es gibt immer mal Probleme, Diskussionen, andere Meinungen. Aber das ist auch gut so, wir wollen keine Ja-Sager."

Jedoch fordert der Schalke-Manager für die letzten vier Spiele vor allem eines: "Wir müssen ein anderes Bewusstsein bekommen! Uns vor Augen führen, was möglich gewesen wäre, um die Zukunft besser zu gestalten."

EURE MEINUNG: Wie lange wird Heldt Draxler in Gelsenkirchen noch halten können?

Bleibe am Ball und sei Teil des größten Fußball-Netzwerkes der Welt: Folge Goal.com auf
oder werde Fan von Goal.com auf !

Dazugehörig