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Götze-Transfer zum FC Bayern München: Der Fußball verliert seine Seele

Der Transfer von Mario Götze zum FC Bayern zeigt: Begriffe wie Vereinstreue und Dankbarkeit sind im Fußball-Geschäft nichts mehr wert. Götzes Entscheidung ist ein Paradebeispiel.

Düsseldorf. Mario Götze wechselt für 37 Millionen Euro von Borussia Dortmund zum FC Bayern München. Für die Bayern ist es einer der größten Transfer-Scoops aller Zeiten, für den BVB der Super-GAU.

Nicht nur für Dortmund, sondern auch für alle Fußball-Romantiker ist es eine grausame Nachricht. Der Götze-Deal zeigt, dass der Fußball seine Seele verloren hat.

Vereinstreue, Identifikation, Dankbarkeit - es sind Begriffe, die keine Bedeutung mehr haben. Dass ausgerechnet Götze, das personifizierte Versprechen für eine glorreiche Dortmunder Zukunft, der Mann, den der BVB so groß gemacht hat, zum Erzrivalen FC Bayern wechselt, ist auf den ersten Blick nur schwer zu verstehen.

Dabei waren die Verlockungen gewaltig: Die Bayern werden die Bundesliga in den kommenden Jahren vermutlich dominieren, und Götze kann nun Teil dieser Erfolgsgeschichte sein. Mit angeblich zwölf Millionen Euro – das berichten die Ruhrnachrichten – verdient er mehr als doppelt so viel wie beim BVB. Für den neuen Bayern-Trainer Pep Guardiola war Götze der absolute Wunschspieler, er soll sein neuer Messi werden.

Diese Verlockungen waren am Ende stärker als „echte Liebe“ zum BVB, dem Slogan der Dortmunder.

Mario Götze enttäuscht mit seiner Entscheidung Millionen Fußball-Fans deutschlandweit. Aber im Endeffekt ist sein Verhalten nur typisch für das Fußball-Geschäft, das seine Seele verloren hat.

EURE MEINUNG: Sollte Dortmund Götze gegen Real spielen lassen?

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