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Bei den Bremern läuft es momentan überhaupt nicht, die Abstiegsränge sind schon lange deutlich näher als ein internationaler Platz – der Österreicher redete nun Klartext.

Bremen. Nach dem neunten sieglosen Spiel in Serie liegen bei Werder Bremen die Nerven blank. Innenverteidiger Sebastian Prödl sprach nun schonungslos die Fehler an und sparte dabei auch nicht sich selbst aus.

„Sind keine Einheit mehr“

„Es läuft einfach im Moment nicht – bei uns nicht und auch bei mir nicht“ begann der 25-Jährige beim Mittelkreis, dem Fußball-Talk eines Werder-Sponsors, noch formell.

Bei der 0:3-Niederlage gegen den VfL Wolfsburg sah Prödl bei den ersten beiden Gegentoren schlecht aus, wurde deshalb früh durch Nils Petersen ersetzt. Für ihn persönlich sei das zwar „keine schöne Situation“ gewesen, er wolle jetzt aber „keine Störfeuer anzünden.“

Probleme habe der Verein momentan eh genug. „In der Rückrunde haben wir wie in den Vorjahren völlig die Orientierung verloren, sind keine Einheit mehr, und jeder macht nur noch sein eigenes Ding“, schimpfte der Österreicher und forderte: „Davon müssen wir wegkommen!“

Dazu müsse man die zahlreichen Probleme „minimieren und unbedingt Punkte einsammeln“, sonst drohe der „Super-GAU“ - also der Abstieg.

„Haben es noch selbst in der Hand“

Dabei begann die Saison für Werder eigentlich recht verheißungsvoll. Nach dem Gewinn des Liga-Cups überzeugte die Mannschaft auch in der Liga, zeigte lediglich im Abschluss Schwächen.

So habe das Team zu Saisonbeginn auch vor Selbstvertrauen gestrotzt, das Gefühl gehabt, überall gewinnen zu können. „Heute denken wir nur noch: Hoffentlich verlieren wir das Spiel nicht“, gewährte Prödl Einblicke in die Psyche der Mannschaft.

Trotz dieser negativen Entwicklung konnte der Österreicher noch etwas Positives ausmachen, nämlich den aktuellen Tabellenplatz: „Wir haben es immer noch selbst in der Hand.“

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