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Armin Veh und Thomas Tuchel hinterfragen den Sinn von U-23-Mannschaften. Veh sieht in der eigenen Zweitvertretung momentan keinen potentiellen Bundesligaprofi.

Frankfurt/Mainz. Armin Veh und Thomas Tuchel haben im Kicker die Sinnhaftigkeit von zweiten Mannschaften infrage gestellt. Die häufig auch als „U23“ bezeichneten Zweitvertretungen der Bundesligisten würden nicht bei der Ausbildung von Nachwuchsspielern helfen.

Veh: „Kein interessanter Spieler“

„Wenn man bei uns in die jüngere Vergangenheit schaut, muss man klar sagen, dass die Nachwuchsspieler, die es in die Bundesliga geschafft haben, die U23 übersprungen haben“, so Tuchel. Armin Veh fand sogar noch deutlichere Worte. „In unserer Zweiten ist kein einziger Spieler interessant“, sagte der Frankfurter Trainer.

Wolf Werner macht den DFB für die Misere mitverantwortlich. „Es ist unerklärlich, dass fast alle Spiele unserer zweiten Mannschaft parallel angesetzt werden zu den Spielen des Bundesliga-Teams“, merkte der Manager von Fortuna Düsseldorf an. Dadurch würde vielen Talenten wertvolle Einsatzzeit verloren gehen, da sie häufig bei den Bundesliga-Mannschaften auf der Ersatzbank sitzen müssten.

U23 ein „wichtiges Werkzeug“ für Gladbach

Roland Virkus von Borussia Mönchengladbach unterstrich allerdings die Wichtigkeit der Zweit-Mannschaft für seinen Verein. „Dort sollen unsere Talente den letzten Schliff kriegen“, erklärte der Nachwuchskoordinator und bezeichnete die U23 als „wichtigstes Werkzeug“ der Borussia. Unter anderem spielten die aktuellen Profis Tony Jantschke und Patrick Herrmann für die U23 der Gladbacher.

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