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Rudi Völler ist einer der ersten, der konkret auf die Selbstanzeige von Uli Hoeneß reagiert. Der Präsident des FC Bayern München steht unter dem Verdacht der Steuerhinterziehung.

München. Der frühere DFB-Teamchef Rudi Völler hat sich nach Bekanntwerden der Steueraffäre um Bayern Münchens Vereinspräsidenten Uli Hoeneß „ein bisschen geschockt" gezeigt. Das erklärte der Sportchef von Bayer Leverkusen als Gast der Sendung Sky90 am Sonntagabend.

Völler: „Das ist eine Privat-Angelegenheit“

Detailliert urteilen wollte Völler aber nicht. „Das ist eine Privat-Angelegenheit“, sagte er: „Ich kenne die Fakten nicht und habe Uli Hoeneß als ganz großen Menschen kennengelernt, deshalb bin ich zurückhaltend.“

Der frühere Bayern-Kapitän Stefan Effenberg erzählte in derselben Sendung, er habe Hoeneß am Freitag noch getroffen: „Da wirkte er entspannt und gelöst. Da war ihm überhaupt nichts anzumerken.“

Hoeneß (61) hat im Januar beim Finanzamt Selbstanzeige wegen eines Kontos in der Schweiz erstattet. Laut eines Berichts des Nachrichtenmagazins Focus ermittelt die Staatsanwaltschaft München II wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung.

Laut Recherche der Süddeutschen Zeitung hat Hoeneß seit mehr als zehn Jahren versteuertes Geld in Millionenhöhe bei einer in Zürich ansässigen Bank liegen. Anscheinend habe er dem deutschen Fiskus allerdings nicht die anfallende Kapitalertragsteuer gezahlt.

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