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Bierduschen und Scha-la-la-la-la: Hertha BSC feiert die Rückkehr ins Fussball-Oberhaus. Goal.com hat sich nach Abpfiff für euch im Olympiastadion umgehört.

Berlin. Jubelstimmung in der Hauptstadt: Mit dem 1:0-Sieg über Sandhausen ist Hertha BSC nach knapp einem Jahr ins Fussball-Oberhaus zurückgekehrt. Nach Abpfiff feierten die Herthaner mit ihrer Ostkurve ausgiebig die Rückkehr unter die besten 18 Mannschaften Deutschlands.

Dass das knappe 1:0 gegen die Kurpfälzer eher mühevoll zustande kam, hatte nach Abpfiff nur noch geringe Relevanz. Es ist vollbracht, so der Tenor. Goal.com hat sich nach der Aufstiegsgfeier in der Ostkurve für euch umgehört. Was sagen die neuen Erstligisten?

„Endlich geschafft“

Linksverteidiger Lewan Kobiashvili stellte sich im blauen Aufstiegsshirt als einer der ersten den Fragen der Journalisten. „Wir wussten vorher, dass es ein schweres Spiel wird, aber das Ziel ist endlich geschafft“, freute sich der Georgier. Für seine Tätlichkeit gegen Schiri Starke im Düsseldorfer Relegationsspiel war der Routinier monatelang gesperrt worden. „Es war nicht leicht für mich, eine schwere Geschichte.“
 
Was wäre Hertha ohne Ronny gewesen? Der kleine Bruder des abgewanderten Raffael gehörte zu den tragenden Säulen des Teams und ist in der Form seines Lebens. 16 Tore und 13 Vorlagen steuerte der feine Techniker zum Aufstieg bei. „Ich freue mich sehr, denn wir haben gut gearbeitet“, so der Brasilianer mit noch tropfenden Haaren von der obligatorischen Bierdusche gegenüber goal.com. Aber: „Wir werden weiter arbeiten müssen, es wird natürlich nicht einfacher.“



Vorerst dürfen die Hertha-Profis aber feiern, bis Mittwoch haben die Männer von Jos Luhukay frei. Am Abend steht zudem ein gemeinsames Essen mit dem Trainer an. „Ich denke, das haben wir uns verdient“, so Fabian Lustenberger, der eine starke Spielzeit absolviert hat und dessen Vertragsverlängerung bis 2017 vor dem Spiel bekannt gegeben wurde. „Ich fühle mich sehr wohl hier in Berlin, ausschlaggebend war aber auch dass ich jetzt mal lange beschwerdefrei spielen und Leistung zeigen konnte“, so der Schweizer gegenüber Goal.com.

Blauer-weißer Jubel, gute Stimmung. Auch die hat ihren Teil zur Rückkehr ins Oberhaus beigetragen. „Jeder ist ruhig geblieben, jeder hat gearbeitet, deswegen sind wir durch marschiert“, sagte Torschütze Pierre-Michel Lasogga, der Adrian Ramos' Lattenkopfball zum erlösenden 1:0 über die Linie gedrückt hatte. Dass Bankdrücker Lasogga die Tür zur Bundesliga aufstieß war für Fabian Lustenberger darum auch „symptomatisch.“

Ein Ziel haben die Herthaner mit der Zweitligameisterschaft aber noch vor sich. Rückkehrer Maik Franz glaubt, dass in den verbleibenden Spielen auch die Ersatzspieler ran dürfen: „Wir haben einen breiten Kader, vielleicht kriegt der ein oder andere eine Chance.“ Auch das wäre ein weiterer Indiz für die gute Stimmung bei der 'alten Dame'!

EURE MEINUNG: Wie schlägt sich Hertha in der Bundesliga?

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