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Der Trainer von Borussia Dortmund sieht keinen Zweikampf in der Bundesliga aufkommen, sondern eher eine Alleinherrschaft von Bayern München.

Dortmund. Borussia Dortmunds Trainer Jürgen Klopp teilt die Befürchtungen von Uli Hoeneß nicht, dass es in der Bundesliga durch eine Vorherrschaft von Bayern München und dem BVB zu „spanischen Verhältnissen“ kommen könnte. Er sieht eine alleinige Dominanz der Bayern als wahrscheinlicher an - und damit „schottische Verhältnisse“.

Bayern wie Celtic
KLOPP BLEIBT TRAINER BEIM BVB


Durch den Zwangsabstieg der Glasgow Rangers führt Celtic ungefährdet die Tabelle der schottischen Premier League an, 15 Punkte Vorsprung hat man derzeit auf den FC Motherwell. Ähnliches befürchtet Jürgen Klopp nun auch zukünftig in der Bundesliga. „Ich muss jetzt aufpassen, was ich sage: Leider nein“, antwortete er auf einer Pressekonferenz am Donnerstag auf die Frage, ob Bayern-Präsident Hoeneß mit seinen Vermutungen Recht habe.

Hoeneß hatte zuvor Bedenken geäußert, dass die Bayern und der BVB die Liga auf absehbare Zeit finanziell und sportlich so klar dominieren könnten, wie es Real Madrid und der FC Barcelona seit geraumer Zeit in der Primera Division tun. Durch den damit verbundenen Spannungsverlust würde die gesamte Liga laut Hoeneß an Attraktivität einbüßen.

Klopp erwartet starken Bayern-Kader

„Ich befürchte eher schottische Verhältnisse mit nur einer Mannschaft. Nächstes Jahr werden wir den Kader der Bayern sehen und sagen: 'Ups'! Da wird Uli Hoeneß mit den spanischen Verhältnissen nicht Recht gehabt haben“, erklärte Klopp in diesem Zusammenhang. Mit 20 Punkten Vorsprung auf den BVB hat sich der FC Bayern bereits am 28. Spieltag vorzeitig die Deutsche Meisterschaft gesichert.

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