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Der Sportchef der Bayern kann Hoeneß‘ Vorschläge zum Solidarpakt nachvollziehen - für ihn zählt jedoch einzig und allein der Erfolg mit den Münchnern.

München. Sportvorstand Matthias Sammer vom FC Bayern München hat auf Uli Hoeneß‘ Warnung vor spanischen Verhältnissen in der Bundesliga reagiert. Im Gegensatz zum FCB-Präsidenten hätte Sammer kein Problem mit einer dauerhaften Dominanz der zwei Topklubs FC Bayern und Borussia Dortmund.

Hoeneß über Nazis im Stadion
„Bin gnadenloser Egoist“

„Solidar-Gemeinschaft? Bitte erst nach meiner Zeit. Ich bin gnadenloser Egoist und will alles gewinnen“, sagte Sammer nach Bayerns 6:1-Pokalerfolg gegen den VfL Wolfsburg bei der ARD.

Zuvor hatte Uli Hoeneß für mehr Solidarität mit den kleineren Klubs der Liga plädiert, um die Spannung im Wettbewerb dauerhaft zu erhalten und zu verhindern, dass der Rekordmeister und der BVB analog zu Real Madrid und dem FC Barcelona in der Primera Division sportlich und wirtschaftlich uneinholbar davonziehen.

Sammer zieht Erfolgsgedanken vor

„Ich verstehe inhaltlich seinen Ansatz. Ich finde ihn auch sehr, sehr gut. Uli hat den Solidargedanken. Ich den Erfolgsgedanken“, so Sammer. Hoeneß hatte bereits angekündigt, sich der Problematik gemeinsam mit Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke annehmen zu wollen. „Es gibt ein großes Leistungsgefälle in der Liga. Das kann uns nicht recht sein. Wir müssen analysieren, warum das so ist“, so Hoeneß.

Derzeit führt der FC Bayern die Tabelle der Bundesliga mit 20 Punkten Vorsprung vor Borussia Dortmund an. Bereits am 28. Spieltag hatten sich die Münchner vorzeitig ihren 23. Meistertitel, der gleichzeitig der früheste der Bundesliga-Geschichte war, gesichert.

EURE MEINUNG: Hättet Ihr in der Bundesliga lieber spanische Verhältnisse oder doch eher eine gewisse Ausgeglichenheit?

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