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In der Bundesliga drohen keine „spanischen Verhältnisse“, da ist sich Schalke-Manager Horst Heldt sicher.

Gelsenkirchen. Horst Heldt, Manager von Schalke 04, hat sich gegen die Meinung von Uli Hoeneß gestellt, dass der Bundesliga „spanische Verhältnisse“ drohen würde.

„Bayern München ist das Nonplusultra“

„Bayern München ist das Nonplusultra. Das war schon immer so und wird so bleiben, auch wenn zwischendurch einmal ein anderer Verein deutscher Meister wird. Dahinter ist alles offen“, sagte der 43-jährige Heldt dem Sport-Informations-Dienst.

Am Montag zitierte der kicker den Bayern-Präsidenten Hoeneß mit den Worten, dass es ein „großes Leistungsgefälle in der Liga“ gäbe, die „uns nicht recht sein kann“. Hoeneß brachte dazu auch eine Art „Thinktank“ mit Borussia Dortmund ins Spiel: „Wir sehen Handlungsbedarf. Es kann auf Dauer nicht sein, dass solche Ergebnisse (Bayerns 9:2 gegen den HSV, d. Red.) zustande kommen.“

Auch andere Vereine investieren kräftig

Heldt ist jedoch der Überzeugung, dass sich der BVB, immerhin mit einem 48,5-Millionen-Euro-Etat in die Saison gestartet, hinter den Bayern nicht wirtschaftlich uneinholbar von der Konkurrenz absetzt. Trotz mehr als 50 Millionen Euro Einnahmen aus dieser Champions-League-Saison glaubt der ehemalige Mittelfeldspieler Heldt nicht, „dass zum Beispiel der VfL Wolfsburg weniger Geld in seine Mannschaft investiert“.

Die Etats der Bundesligisten reichen von 125 Millionen Euro bei Bayern München bis zu zwölf Millionen Euro bei Greuther Fürth. Schalke 04 ist mit 65 Millionen Euro in die Saison gestartet, knapp hinter Primus Bayern liegt Wolfsburg mit 90 Millionen Euro.

EURE MEINUNG: Drohen in der Bundesliga ähnliche Verhältnisse wie in Spanien?

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