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Gleich mehrere Baustellen muss Schalke-Manager Horst Heldt bearbeiten. Neben der Dauerdiskussion um Trainer Jens Keller, geht es um die Personalien Ciprian Marica und Raffael.

Gelsenkirchen. Nach dem 2:2 gegen Bayer Leverkusen zeigte man sich beim FC Schalke 04 insgesamt zufrieden. Besonders Trainer Jens Keller, der seit Amtsantritt einen schweren Stand beim Revierklub hatte, ist maßgeblich für den positiven Trend der Schalker verantwortlich.

Unter seiner Regie konnten sich die Schalker wieder auf einen Champions-League-Platz vorkämpfen. „Der vierte Rang war unser vorrangiges Ziel. Also stehen wir im Moment auf dem Platz, den wir ins Auge gefasst haben“, gab sich Keller gegenüber dem kicker selbstbewusst.

Auch Aufsichtsratsboss Clemens Tönnies bestätigte im Doppelpass: „Zurzeit bin ich hochzufrieden mit seiner Arbeit. Er versteht sein Handwerk. Er hat eine deutliche Ansprache an die Mannschaft, man sieht eine sehr, sehr positive Entwicklung.“

Ob es zu einem Engagement über den Sommer 2013 kommt, bleibt trotz Kellers guter Arbeit aber fragwürdig. Sowohl Manager Heldt als auch Tönnies haben zwar „eine klare Vorstellung, wer ab dem 1. Juli Trainer werden soll“, können und wollen aber zum jetzigen Zeitpunkt „nicht verraten“, wer das sein wird.

Marica und Raffael

Neben der Trainerfrage muss Horst Heldt sich auch um die Mannschaft fürs nächste Jahr kümmern. Im Falle Ciprian Marica, der nach langer Verletzungspause wieder langsam in Form kommt, hätte Schalke die Option auf ein weiteres Jahr. „Aber das macht keinen Sinn. Wenn wir reden dann nur über das kommende Jahr hinaus“, verriet Heldt seine Strategie.

Allerdings betonte er auch, dass man nicht konkurrenzlos sei, da auch Inter Mailand offenbar Interesse am Rumänen hat. Deswegen versucht sich Heldt viele Möglichkeiten offen zu halten. Der Mainzer „Adam Szalai sei zwar ein Superspieler, den ich gerne haben würde. Aber er kostet acht Millionen Euro“, erklärte er in Bezug auf mögliche Alternativen.

Bei Raffael, der von Dynamo Kiew ausgeliehen ist, wäre ein Transfer im Sommer möglich. Der Ex-Herthaner hätte „in den letzten vier, fünf Spielen gute Leistungen gezeigt“, und sich so für ein Dauerengagement empfohlen. „Wir haben die Entscheidungsgewalt ... Ich werde aber sicher nicht meine Taktik verraten“, erklärte der Schalke-Manager.

Comeback von Huntelaar

Aufatmen heißt es dagegen im Falle Klaas Jan Huntelaar. Der holländische Stürmer, der nach seinem Innenbandriss im Knie vergangene Woche wieder mit dem Lauftraining begonnen, hofft auf einen Einsatz am Samstag bei Eintracht Frankfurt. „Aber das wird sich eine enge Kiste“, relativierte Heldt die Einsatzchancen des Schalker Torjägers.

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