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Bayerns und Dortmunds Dominanz besorgt den 61-Jährigen: Hoeneß fürchtet spanische Verhältnisse und damit verbundene Einbußen, was die Attraktivität der Liga angeht.

München. Uli Hoeneß sieht die Dominanz von Bayern München und Borussia Dortmund in der Bundesliga als Gefahr. Im Dialog mit BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke will der 61-Jährige die Problematik nach der Saison beleuchten und über Lösungsansätze beratschlagen.

„Es gibt ein großes Leistungsgefälle in der Liga. Das kann uns nicht recht sein. Wir müssen analysieren, warum das so ist“, sagte der Bayern-Präsident gegenüber dem Kicker: „Wir sehen Handlungsbedarf. Es kann auf Dauer nicht sein, dass solche Ergebnisse zustande kommen.“

Seit 1999 nur drei Meister-Ausnahmen

Hoeneß drückt damit seine Angst vor spanischen Verhältnissen und fehlender Spannung im Wettbewerb aus: In der Primera Division holte seit dem FC Valencia (2004) kein anderer Klub außer dem FC Barcelona und Real Madrid mehr den Meistertitel. In Deutschland teilen bis auf die Ausnahmen Weder Bremen (2004), VfB Stuttgart (2007) und VfL Wolfsburg (2009) die Münchner und Dortmunder die Meistertitel seit 1999 unter sich auf.

In der laufenden Saison sicherte sich der FC Bayern bereits am 28. Spieltag seinen insgesamt 23. Meistertitel und stellte so einen neuen Rekord für den frühesten Gewinn der Schale auf. Sowohl die Münchner als auch Borussia Dortmund haben in der aktuellen Champions-League-Spielzeit das Halbfinale erreicht und treffen dort auf den FC Barcelona und Real Madrid.

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