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Rafael van der Vaart: „Ich spiele schlecht im Moment“

Van der Vaart übt sich nach seiner Ernennung zum HSV-Kapitän in Selbstkritik, bleibt aber optimistisch: Die Mannschaft müsse jetzt alles für einen positiven Saisonabschluss tun.

Hamburg. Seit Montag ist Rafael van der Vaart neuer Kapitän des Hamburger SV. Der Spielmacher zeigt sich mangels guter eigener Leistungen durchaus selbstkritisch, erhofft sich aber einen Leistungsschub durch die neue Verantwortung. Gleichzeitig nimmt er die Mannschaft nach zuletzt drei Niederlagen in Folge in die Pflicht.

Reaktion auf schlechte Phase

Zuhause gab es für die Hanseaten zuletzt 0:1-Pleiten gegen den FC Augsburg und den SC Freiburg, dazu kam die 2:9-Klatsche beim FC Bayern München. Um den Druck vom bisherigen Spielführer Heiko Westermann zu nehmen und Rafael van der Vaart anzuspornen, übertrug Trainer Thorsten Fink dem Holländer das Kapitänsamt. Von 2006 bis 2008 hatte van der Vaart den HSV schon einmal angeführt.

„Wieder Kapitän zu werden, war auch nicht mein Ziel. Aber in der Phase, in der wir uns befinden, musste was passieren“, erklärt er im Interview mit der Bild-Zeitung.

„Ich werde kämpfen“

Dabei lässt er seine eigenen Leistungen nicht unter den Tisch fallen: „Ich spiele schlecht im Moment“, gibt er zu. „Das Einzige, was ich machen kann, ist kämpfen. Und das werde ich tun. Ich weiß, dass wir größere Siegchancen haben, wenn ich gut drauf bin.“

Trotz der ausführlichen Berichte im Boulevard um sein Liebesleben und die Trennung von Frau Sylvie sei genau das derzeit der Fall: „Ich bin klar im Kopf. Auf dem Rasen kann ich alles andere ausblenden. Ich bin derzeit sehr glücklich.“

Rückendeckung für Fink

Von der Mannschaft fordert er jetzt mehr Einsatz, auch um den Trainer zu stärken: „Er macht hier einen überragenden Job. Wir stehen alle hinter ihm. Hoffentlich bleibt er noch lange unser Trainer. Jetzt müssen wir seinen Einsatz mit Leistung zurückzahlen.“

Dann sei trotz der vier Punkte Rückstand auf einen Europa-League-Platz auch noch einiges möglich, so der 30-Jährige: „Es ist nach wie vor viel drin für uns. Aber wir denken nur noch von Spiel zu Spiel. Jetzt müssen wir Mainz schlagen. Am Ende der Saison schauen wir mal, wo wir in der Tabelle stehen.“

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