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Leverkusen-Kapitän Simon Rolfes: „Als Spieler bin ich unzufrieden!“

Vor dem Topspiel am Samstagabend auf Schalke forderte Rolfes von seiner Mannschaft wieder mehr Konstanz und Entschlossenheit, dann könne Platz drei gehalten werden.

Leverkusen. Der Kapitän von Bayer Leverkusen findet sich aktuell immer wieder auf der Bank wieder. Eine schwierige Situation für Simon Rolfes, die er sachlich betrachtet, und abwägen kann, was er als Spieler fordert und wie er als Kapitän handeln muss. Beim Topspiel gegen den FC Schalke 04 am Samtagabend sieht er den Erwartungsdruck auf Schalker Seite und findet lobende Worte für Julian Draxler, dem er eine große Zukunft prophezeit.

„In der Hinrunde war Schalke vor dem Spiel gegen uns Zweiter und hatte vier Punkte Vorsprung. Seitdem haben wir also dem FC Schalke eine Menge abgenommen“, sagte Simon Rolfes gegenüber Kicker und fuhr fort: „Für den Trend gibt es keine Punkte, die gibt es nur für das, was man sich auf dem Rasen erspielt.“ Vor dem direkten Duell am Samstagabend steht Bayer Leverkusen mit vier Punkten Vorsprung auf Platz drei der Tabelle vor dem FC Schalke.

„Psychologischer Vorteil für uns“

Daher sieht Rolfes den größeren Erwartungsdruck beim Gegner: „Wenn einer unter Druck steht, dann nur der FC Schalke. Wenn wir das Spiel gewinnen, dann ist die Sache für sie erledigt. Andersrum nicht! Wir können nicht verdrängt werden an diesem Spieltag. Das ist sicherlich ein psychologischer Vorteil für uns.“ Um die Tabellenposition bis zum Ende halten zu können, forderte Rolfes nicht nur eine bessere Chancenauswertung: „Wir müssen wieder dauerhaft Konsequenz und Entschlossenheit rein bringen. Dann müssten wir uns keine Gedanken um Platz drei machen.“

Auf dem Platz konnte der Mittelfeldspieler zuletzt nicht eingreifen - zweimal saß er auf der Bank. Rolfes kann dies einordnen: „Wir müssen nicht darüber sprechen, dass ich viel lieber von Beginn an gespielt hätte. Aber ich akzeptiere das. Als Spieler bin ich nicht zufrieden mit diesen Entscheidungen. Aber als Kapitän trage ich Verantwortung, auch dann, wenn ich nicht spiele.“

Draxler kann ein „Top-Star“ werden

Auf das Topspiel in der Veltins-Arena auf Schalke freut er sich schon: „Ich habe immer gerne auf Schalke gespielt. Und auch oft erfolgreich. Warum nicht auch jetzt?“ Die Stärken von Schalke sieht Rolfes klar im Angriff: „Am meisten imponiert mir Julian Draxler. Das ist ein super Fußballer, ein ganz feiner Techniker. Er hat eines seiner ersten Spiele gegen uns gemacht, wir haben zwar damals gewonnen, aber man sah schon, dass er kein gewöhnlicher Spieler ist. Er kann einer der Top-Stars werden in den kommenden Jahren“, lobte Rolfes den jungen Schalker und schränkte sofort ein: „Aber nicht am Samstag.“

 

EURE MEINUNG: Wer kann am Samstag drei Punkte behalten?

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