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Lucien Favre: Verständnis für eigene Fans und Lob an Greuther Fürth

Nach dem mageren 1:0 gegen Fürth konnte der Schweizer die Pfiffe einiger Gladbacher Anhänger verstehen und verteilte gleichzeitg Lob an den Gegner - dieser blieb selbstkritisch.

Mönchengladbach. Borussia Mönchengladbach konnte sich am 28. Spieltag der Bundesliga mit einem knappen 1:0 gegen Abstiegskandidat Greuther Fürth durchsetzen. Das Tor des Tages erzielte Luuk de Jong, während die Gäste mit ihrer Chancenauswertung haderten.

Prib übt Selbstkritik

Edgar Prib gehörte heute zu den auffälligsten Fürthern und erarbeitete sich vor allem in der zweiten Halbzeit gute Möglichkeiten. Trotzdem ärgerte sich Fürths Rückkehrer „weil wir das Ding nicht reingemacht haben, wie schon so oft“. Der 23-Jährige gegenüber Sky: „Alleine ich muss von drei Chancen eine machen.“

Dass die Gäste trotz der schlechten Tabellensituation so beherzt auftraten überraschte auch die „Fohlen“. „Was haben wir denn noch zu verlieren?“, kommentierte Prib die Umstände vielsagend und ergänzte: „Wir wussten, wir können frei aufspielen. Wir sind Tabellenletzter und wollen uns vernünftig präsentieren in den letzten Spielen.“

Favre lobt Greuther Fürth

Auch Borussia Trainer Lucien Favre zeigte sich beeindruckt von der Leistung der Franken. „Sie sind nicht schlecht. Hätten sie so immer gespielt wären sie vielleicht nicht Tabellenletzter“, so der Borussen-Coach, der weiß: „Es ist nie einfach in der Bundesliga. Auch diese Mannschaft ist gut.“

Dass es während der Partie Pfiffe aus den Reihen der eigenen Fans gab, kann der Schweizer nachvollziehen. „Das überrascht mich nicht. Das ist fast überall so. Viele denken hier vielleicht, wir müssen 3:0 gewinnen“, so der Gladbacher Erfolgstrainer, der nach der Partie zugab: „Wir spüren ein wenig Druck. Das ist klar. Das hat man schon am Anfang gesehen.“

Kramer zufrieden

Trotz der bitteren Niederlagen ist auch Fürths Trainer Frank Kramer zufrieden. „Wir haben ein ordentliches Spiel gemacht. Wir waren bissig und aggressiv. Beim Gegentor haben wir es in Unterzahl nicht geschafft, das Loch zu stopfen. Auch danach hatten wir noch Chancen“, lobte der Coach sein Team gegenüber dem SID.

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