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Wegen der Verletzung von Kevin Trapp denken die Frankfurter darüber nach, von DFB-Sponsor Mercedes Schadenersatz zu fordern.

Frankfurt. Bundesligist Eintracht Frankfurt erwägt eine Klage gegen den Autohersteller Mercedes Benz. Bei einem Werbedreh des DFB-Sponsors hat sich Eintrachts Torhüter Kevin Trapp die linke Hand gebrochen und fällt daher für den Rest der Saison aus.

Bayern-Spiel Partie wie jede andere
Der Verein prüft nun, in wie weit er Schadenersatz-Forderungen stellen kann. Am Freitag trafen sich Frankfurts Vorstände Heribert Bruchhagen und Axel Hellmann mit DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock und dessen Stellvertreter Stefan Hans. Dabei wurde über das weitere Vorgehen beraten.

Schadenersatz durch Mercedes?

„Da werden sich viele Seiten wehren“, so Bruchhagen gegenüber der Bild.  Dennoch denken die Hessen über rechtliche Schritte gegen den Automobilkonzern nach. DFB-Sponsor Mercedes hatte eine Agentur beauftragt, einen Werbedreh mit der U21-Nationalmannschaft durchzuführen. Nach Bild-Informationen wusste der Verein davon jedoch nichts.

Beim Dreh vor knapp drei Wochen musste Torhüter Trapp mit Fußballschuhen über einen glatten Boden laufen und stürzte. Der 22-Jährige brach sich dabei die linke Hand.

Der DFB schweigt bisher zu diesem Vorfall. Die Eintracht hält sich bislang bedeckt und hofft auf eine Einigung zwischen dem Verband und dem Sponsor. Neben der Übernahme des Gehalts von Trapp fordert der Verein eine Beteiligung der 1,5 Millionen Euro Ablöse. Diese beiden Punkte sollen Teil der Schadenersatzzahlung sein.

Frankfurt belegt nach 27 Spieltagen den fünften Tabellenplatz und trifft am Samstag zu Hause auf den FC Bayern München.

EURE MEINUNG: Wegen Trapp: Sollte die Eintracht gegen den Autobauer klagen?

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