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Keine Flanken, kein Sturm - Robert Tesche fasste recht passend zusammen, was der Fortuna heute fehlte. Auf der anderen Seite war Markus Gisdol beglückt über sein tolles Debüt.

Sinsheim. Mit einem 3:0 gegen Fortuna Düsseldorf könnte die TSG 1899 Hoffenheimeine sportliche Wiedergeburt im totgeglaubten Abstiegskampf eingeleitet haben. Wieder mitten drin stecken nun die Fortunen, die nun einmal mehr auf die restlichen Partien schauen müssen, da sie selbst den Abstand auf den Relegationsplatz nicht aus eigener Kraft ausbauen konnten. Für Markus Gisdol war es ein Einstand nach Maß – auch wenn er zugab, dass der Sieg zu hoch ausgefallen war.

„Wir sind enttäuscht, hatten uns eigentlich viel vorgenommen“, zitiert die vereinseigene Homepage den verärgerten Trainer Norbert Meier. „In Sachen Einsatzbereitschaft und Spielanlage haben wir mehr als nur mithalten können. Gegen einen nicht fehlerfreien Gegner haben wir die entscheidenden Fehler gemacht. Es fängt an mit der Ausführung des Freistoßes beim 0:1. Das 0:2 haben wir selbst erzielt mit dem Kopfball von Andreas Lambertz“, erklärte Meier weiter. „Wir haben es nicht verstanden, in der Endkonsequenz unsere Chancen zu nutzen oder sie bis zum Ende durchzuspielen."

Nicht alles Gold, was glänzt“

Markus Gisdol konnte sich über ein gelungenes Debüt freuen: „Über das ganze Spiel haben wir eine sehr gute kämpferische Leistung gezeigt. Spielerisch war sicherlich nicht immer alles Gold, was glänzt. Mit dem nötigen Glück haben wir auch die Druckphasen von Fortuna Düsseldorf überstanden.“ Genauso selbstkritisch gab er zu: „Das Ergebnis ist am Ende ein oder zwei Tore zu hoch ausgefallen, da müssen wir auch ehrlich sein. Das Spiel war viel enger, als es das Ergebnis aussagt. Wir haben noch sehr viel Arbeit vor uns.“

Keine Offensive bei der Fortuna

Robert Tesche fasste recht passend zusammen, woran es bei der Fortuna immer wieder Spiel für Spiel fehlt: „Wir haben in Hoffenheim keine gute Leistung abgeliefert. Wir hatten nur sehr wenige Chancen und wenn mal eine Flanke in die Mitte kam, war sie entweder nicht genau genug oder es war niemand da, der sie verwerten konnte. Wir müssen nun unbedingt das Heimspiel gegen Bremen gewinnen. Alles andere ist vollkommen egal.“

Hoffenheim-Kapitän Beck wusste um die Wichtigkeit des Heim-Dreiers, wie er gegenüber SID verriet: „Der Sieg ist für uns Gold wert. Es hat noch nicht alles sehr gut geklappt, aber gute Ansätze waren da.“ Auch für seinen neuen Trainer hätte er sich keinen besseren Einstand vorstellen können: „Es ist natürlich schön, wenn man mit einem Erfolgerlebnis beginnen kann.“

 

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