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Der DFB-Sportdirektor lobt die taktische Entwicklung der deutschen Topklubs und zieht Vergleiche mit dem FC Barcelona. Dutt hofft zudem auf ein deutsches Königsklassen-Endspiel.

München. DFB-Sportdirektor Robin Dutt hat die taktische Weiterentwicklung der deutschen Topklubs FC Bayern München und Borussia Dortmund gelobt. Beide wandelten mit ihrer offensiven Verteidigung auf den Spuren des FC Barcelona und hätten so das nächste Level erreicht.

Konkurrenzkampf als Entwicklungsmotor

„Das ist eine Entwicklung, die in der gesamten Bundesliga zu beobachten ist und eben vor allem auch beim FC Bayern. Ich denke, dass der Konkurrenzkampf zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund beide Vereine auf eine höhere Stufe gehoben hat, und da gehört auch das offensive Verteidigen dazu“, lobte Dutt nach dem 2:0-Sieg der Münchner gegen Juventus in der Champions League in einem Interview mit der tz.

International habe hierbei der FC Barcelona „die Maßstäbe gesetzt, Dortmund hat national in den letzten Jahren das am deutlichsten nachgemacht, und der FC Bayern hat dann in dieser Saison nachgezogen.“ Die deutsche Nationalmannschaft praktiziere dieses System ebenfalls bereits seit einigen Jahren.

Stürmer müssen sich umstellen

Die Münchner würden bei der Umsetzung des kraftraubenden offensiven Verteidigens sowohl von ihrer starken Offensive als auch von ihrem Spielsystem profitieren: „Wenn sie offensiv sehr gut Fußball spielen und viel Ballbesitz haben, so wie der FC Barcelona, dann muss man ja auch nur sehr selten verteidigen. Dann kann man sich das erlauben.“

Diese Spielweise sei auch für die Stürmer eine Umstellung. Ihre direkten Gegenspieler, die Innenverteidiger, seien mittlerweile Spielmacher, „und müssen deswegen auch verteidigt werden.“

Dutt hofft auf Finale zwischen Bayern und BVB

Das offensive Verteidigen beim FC Bayern sei aber kein Nachteil für Mario Gomez gegenüber Mario Mandzukic. Gomez sei „auch bereit, vorne richtig Kilometer zu machen.“

Um als Liga auch international endgültig zur Premier League und zur Primera Division aufzuschließen, müsse laut Dutt nun ein europäischer Titel her. Er hofft deshalb, dass ein deutsches Finale in der Champions League bis zuletzt möglich bleibt: „Ich habe doch die Chance, in London beim Finale zu sitzen und Bayern gegen Dortmund zu sehen! Da fände ich es schon sehr schade, wenn die sich im Halbfinale gegenseitig rauswerfen.“

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