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Bayern München sucht einen teaminternen Ersatz für den verletzten Toni Kroos. Xherdan Shaqiri ist davon überzeugt, dass er die Erwartungen erfüllen kann.

München. Nach der schweren Verletzung von Toni Kroos ist beim FC Bayern München die Suche nach einem Vertreter für die zentrale Position voll im Gange. Der Schweizer Xherdan Shaqiri betrieb am Donnerstag Werbung in eigener Sache.

Kroos fehlt restliche Saison

Die Diagnose für Toni Kroos ist so bitter wie sie klingt. „Doppelter Muskelbündelriss im rechten Adduktorenbereich“, hieß der Befund von Bayern-Doc Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt nach eingehender Untersuchung am Mittwoch. Kroos verletzte sich im Champions-League-Spiel gegen Juventus Turin und fällt damit voraussichtlich bis zum Saisonende aus.

„Das ist gerade für so einen jungen Spieler schade, der in dieser Saison klasse gespielt hat“, zeigt Bayern Münchens Trainer Jupp Heynckes Mitleid. Der FCB-Coach muss nun eine Lösung für das offensive Zentrum finden.

Gegen Juventus (2:0) hieß sie nach dem Kroos-Aus Thomas Müller, der nach der Einwechslung von Arjen Robben nach innen rückte. Der Niederländer wanderte dafür auf die rechte Seite.

„Etwas mehr Freiheiten auf der Zehn“

„Der Trainer hat viele Optionen“, sagt Xherdan Shaqiri. Eine von ihnen ist der Schweizer selbst: „Ich kann auf der Zehn spielen und fühle mich da sehr wohl“, so der 21-Jährige beim Pressegespräch am Donnerstag. Auf dieser Position habe er „etwas mehr Freiheiten“.

Für die Schweizer Nationalmannschaft spielt er auf der Zehn, auch beim FC Basel war es seine Paraderolle, während der Youngster beim FC Bayern zumeist über die Außenbahnen kommt. So auch zuletzt beim 9:2 gegen den Hamburger SV, als Shaqiri den Führungstreffer erzielte.

„Frankfurt keine Wundertüte“

Ansprüche will Shaqiri aber nicht stellen: „Es ist schwierig zu sagen, wer spielen wird. Der Trainer wechselt viel durch. Ganz egal, wen er aufstellt und wer wo spielt: Wir harmonieren immer gut.“ Beim Gastspiel gegen Eintracht Frankfurt am Samstag hoffe er aber auf einen Einsatz. Dort kann der FC Bayern den 23. Meistertitel mit einem Sieg endgültig perfekt machen.

„Wir wollen unbedingt am Wochenende Meister werden. Das würde uns einen Schub geben“, sagt Shaqiri, wobei er großen Respekt vor der Eintracht äußert: „Es wundern sich alle, wie sie durchgestartet sind. Frankfurt ist keine Wundertüte wie Hamburg, sondern deutlich konstanter.“

Dass sein erster Titel in Deutschland so schnell dingfest gemacht werden kann, verwundert den Schweizer ein wenig: „Mir war vor der Saison klar, dass wir Meister werden, aber dass es so schnell gehen kann, hätte ich nicht gedacht.“

Mit dem Motorrad in die Innenstadt?

Große Vorfreude bereitet ihm schon die mögliche Meisterfeier. „Ich freue mich schon, wenn ich oben auf dem Rathaus stehen darf.“ Beim FC Basel sei die Mannschaft mit Motorrädern in die Innenstadt gefahren.

Auch eine Möglichkeit für München? „Was sonst passiert, werden wir sehen“, rätselt Shaqiri. „Mal schauen, was sich die Klub-Bosse einfallen lassen.“

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