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Der 76-Jährige fordert den Nationaltorhüter auf, bei Eckbällen künftig wieder zwei Feldspieler auf der Torlinie zu platzieren. Trainer Heynckes verteidigt die Marschroute.

München. Bayern Münchens Aufsichtsratsmitglied Helmut Markwort unterstellt Torhüter Manuel Neuer Selbstüberschätzung und fordert den Nationaltorhüter auf, bei gegnerischen Eckbällen künftig zwei Feldspieler auf der Torlinie zu platzieren. Trainer Jupp Heynckes verteidigt die Marschroute seines Keepers.

„Selbstmörderische Züge“

Im Radiosender WDR2 kritisierte Markwort die taktische Ausrichtung des FC Bayern bei gegnerischen Eckbällen und attackierte insbesondere Torhüter Manuel Neuer: „Er ist dagegen, dass sich bei einem Eckball, wie bei allen ordentlichen Mannschaften üblich, Mitspieler neben den Torpfosten platzieren.“

Der ehemalige Chefredakteur und Herausgeber des Nachrichtenmagazins Focus attestierte Neuer weiter, „alles alleine machen“ zu wollen. Das Verzichten einer Absicherung bei Eckstößen nannte Markwort „eine Freiheit mit selbstmörderischen Zügen.“

Heynckes verteidigt Neuer und kritisiert Zuordnung

Bayern-Trainer Heynckes stärkte seinem Torhüter gegenüber Bild den Rücken und verwies auf eine ähnliche Ausrichtung bei anderen Topmannschaften: „Schauen Sie mal, wer bei Juventus am Pfosten steht. Oder bei Mannschaften von Mourinho. Niemand. Das haben wir die ganze Saison nicht gemacht. Das ist nicht das Problem.“ Vielmehr machte der 67-Jährige die „fehlende Zuordnung“ für die ungewöhnliche Häufung bei Gegentoren nach Eckbällen verantwortlich.

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