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Mit 1:4 geht Fortuna Düsseldorf gegen Bayer Leverkusen unter. Nach dem Spiel spricht Fortuna-Präsident Peter Frymuth über den Kampf um den Klassenerhalt und die kommenden Spiele.

Düsseldorf. Mit 1:4 hat sich Fortuna Düsseldorf am Samstagnachmittag im Rhein-Derby Bayer Leverkusen geschlagen geben müssen. Nach dem 0:1 durch einen Elfmeter von Stefan Kießling sorgte ein Eigentor von Daniel Schwaab für den Ausgleich noch vor der Pause. Danach war die Fortuna zwar phasenweise gleichwertig, kassierte aber noch drei Gegentreffer: zweimal André Schürrle und erneut Kießling sorgten für einen am Ende ungefährdeten Sieg, durch den die Werkself Platz drei festigte.

Düsseldorf dagegen steckt weiter tief im Abstiegskampf. Immerhin: Weil auch der Tabellen-17. 1899 Hoffenheim und der 16. FC Augsburg verloren, bleibt es bei fünf Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz. Über den Kampf um den Klassenerhalt sprach Düsseldorfs Präsident Peter Frymuth nach dem Abpfiff exklusiv mit Goal.com.

Herr Frymuth, wie bewerten Sie die Niederlage gegen Bayer Leverkusen?

Peter Frymuth: Wenn man eine Mannschaft mit der Qualität von Bayer Leverkusen so in den eigenen Strafraum einlädt, dann geht das eben bitter aus. Die Chancen, die wir hatten, hätten wir besser nutzen müssen, um zumindest einen Punkt mitnehmen zu können. Gegen Teams wie Leverkusen, Bayern München oder Borussia Dortmund bekommt man eben nicht viele Chancen.

Monatelang war der Abstiegskampf kein Thema, jetzt liegt die Mannschaft nur noch fünf Punkte vor dem Relegationsplatz.

Peter Frymuth: Für mich persönlich ist das keine Überraschung. Mir war klar, dass wir bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt spielen werden, da habe ich mich auch von den guten Phasen in der Hinrunde nicht blenden lassen. Auch da wurden uns in mehreren Spielen die Grenzen aufgezeigt, da habe ich mich nicht von 21 Punkten nach 17 Spieltagen täuschen lassen.

Wo liegen die Unterschiede zur Hinrunde?

Peter Frymuth: In den Spielen, in denen wir in der Rückrunde mit einem Tor Unterschied als Verlierer vom Platz gegangen sind, haben wir in der Hinrunde gepunktet. Es ist im Fußball eben so, dass sich die Dinge nicht immer ins Glückliche drehen.

Was ist jetzt zu tun?

Peter Frymuth: Wir müssen ganz einfach weiter hart arbeiten. Wir wissen, wie schwer es ist, aber wir müssen einfach weiter Punkte holen. Dass wir nach einer Niederlage wie heute auch auf Mitkonkurrenten und ihre Ergebnisse schauen, ist normal. Aber wir müssen auf uns gucken.

Sind Sie optimistisch, dass es am Ende zum Klassenerhalt reicht?

Peter Frymuth: Ja, auf jeden Fall. Wir haben auch im Spiel gegen Leverkusen phasenweise wieder unsere Qualitäten gezeigt. In den kommenden beiden Spielen, in denen es gegen direkte Konkurrenten geht (in Hoffenheim, gegen Bremen, d. Red.), müssen wir kämpfen und mit den Mitteln, die uns zur Verfügung stehen, die Punkte holen.

Reicht die Qualität der Mannschaft für die Bundesliga?

Peter Frymuth: Es ist nicht immer nur eine Frage der Qualität. Wenn ich die Qualität von Hoffenheim, Wolfsburg, Bremen oder Stuttgart sehe, dann müssten die von der Grundausrichtung vor uns stehen. Aber wir kommen auch über den Teamgeist und die Einsatzbereitschaft. So müssen wir uns auch in den verbleibenden Spielen die Punkte holen, die wir noch brauchen.

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