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Leverkusen schlug die Fortuna aus Düsseldorf, aber lange Zeit hätte es gut andersherum ausgehen können, ehe Bayer der Turbo zündete.

Düsseldorf. Nach der Partie zwischen Fortuna Düsseldorf und Bayer Leverkusen, die 1:4 zu Gunsten der Werkself ausging, beschrieben Trainer und Akteure ihre Eindrück hinsichtlich des Rhein-Derbys.

So sahen die Trainer die Partie

Trotz der deutlichen Niederlage konnte Fortuna-Coach Norbert Meier der Begegnung positives abgewinnen, was die Leistung seiner Mannschaft betrifft: „Ich finde, dass wir unter Wert geschlagen worden sind. Die Mannschaft hat gut Paroli geboten. Nach dem Ausgleich hatten wir eine gute Phase und Möglichkeiten durch Robbie Kruse und Robert Tesche. In der zweiten Halbzeit war das Spiel bis zum 1:2 pari, dann sieht man die Qualität von Leverkusen. Andre Schürrle war bis dahin gar nicht so auffällig, dann landet sein geschlenzter Ball im Winkel. Da fehlt uns eine Sekunde, um die Situation zu verhindern. Wir spielen dann einen Freistoß in die Füße des Gegners, das ist eine Einladung. Wir haben uns mal wieder mit eigenen Fehlern bestraft. Der Auftritt der Mannschaft war aber leidenschaftlich. Deshalb wird uns das nicht umwerfen. Die Mannschaft hat Charakter.“

Meiers Gegenüber Sascha Lewandowski sah die Partie folgendermaßen: „Unsere Mannschaft hat das Spiel kämpferisch gut angenommen. Zunächst hat uns die Sicherheit am Ball gefehlt, das ist nach dem 1:0 besser geworden. Zum Ende des ersten Durchgangs haben wir durch Inkonsequenz Gefahr heraufbeschworen. Eine Aktion führte dann auch zum Ausgleich. Die Düsseldorfer haben sehr gut zwischen die Linien gespielt. Wir waren hingegen nicht energisch genug. Das Spiel hätte in dieser Phase auch einen anderen Verlauf nehmen können. In der zweiten Halbzeit ist uns relativ viel von der Seele gefallen. Den Weg müssen wir nun weitergehen.“

Düsseldorf-Spieler enttäuscht

Kapitän Andreas Lambertz sah lange eine offene Partie: „Wir haben bis zur 80. Minute ein ordentliches Spiel gemacht, am Ende ist es dann ausgeartet. Dafür, dass wir gegen Bayer Leverkusen gespielt haben, haben wir gar nicht so viel zugelassen. In der Schlussphase haben wir die Leverkusener dann zu den Tore eingeladen. Wenn wir punkten, ist es vollkommen egal, was die anderen Mannschaften machen. Aber sicherlich ist es richtig, dass es angenehm ist, wenn man selber nichts holt, dass auch die Konkurrenz verliert.“

Robert Tesche lobte die Fans, die ihr Team die gesamte Spieldauer über lautstark unterstützten: „Natürlich tut es gut, dass man trotzdem von den Fans unterstützt wird. Ich finde es gut, dass honoriert wird, dass wir alles gegeben haben. Ende des ersten Durchgangs und nach dem Wechsel haben wir richtig gut gespielt, aber uns fehlte das Quäntchen Glück. Wenn wir das 2:1 erzielen, geht das Spiel anders aus. Leverkusen hat gut verteidigt und die ganze Zeit auf Fehler von uns gewartet. Diese haben sie dann gut ausgenutzt. Somit hat die effektivere Mannschaft den Sieg errungen.“

Angreifer Stefan Reisinger hebt Leverkusens Qualität als Grund für die Niederlage hervor: „Wir waren in der zweiten Hälfte eigentlich am Drücker. Dann schließen die Leverkusener den ersten vernünftigen Angriff im zweiten Durchgang eiskalt ab. Da konnte man sehen, was für eine unglaubliche Qualität Bayer hat. Wir haben dann am Ende noch einmal alles versucht, aber noch den dritten und vierten Gegentreffer kassiert.“

EURE MEINUNG: Hätte die Fortuna mit ein wenig Glück Leverkusen schlagen können?

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