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Eintracht Frankfurts Ersatztorhüter Oka Nikolov steht gegen Fürth vor seinem ersten Saisoneinsatz in der Bundesliga. Angst vor zu hohem Duck verspürt er aber nicht.

Frankfurt. Bei Eintracht Frankfurts Partie gegen die SpVgg Greuther Fürth wird am Samstag Ersatztorwart Oka Nikolov zwischen den Pfosten stehen. Weil die etatmäßige Nummer eins Kevin Trapp mit einer gebrochenen Hand ausfällt, kommt der Torwart-Oldie zu seinem ersten Bundesliga-Einsatz in dieser Saison.

Angst verspüre er vor seinem Comeback aber nicht: „Dann würde ich nicht hier sitzen. Wenn ich Angst hätte, würde ich Golf spielen“, erklärte Nikolov im Interview mit Bild. Fußball sei letztlich immer noch ein Sport und dort gehe es nicht um Leben und Tod.

Die Anspannung sei natürlich da, vorwiegend aber freue sich der 38-Jährige sehr auf das Spiel am Wochenende. Auch insgesamt könne er die Zeit in der Bundesliga jetzt viel mehr genießen, als es früher der Fall war: „Als Junger hast du den Tunnelblick, nimmst wenig wahr. Jetzt sauge ich alles auf.“

Nikolov will auch nach Karriereende im Fußball bleiben

„Früher dachte ich: Wenn ich es bis 35 schaffe, das wäre klasse. Alles drüber ist Bonus", so Nikolov. Mit fast 39 ist er mittlerweile der älteste Profi in der Bundesliga: „Dass meine Karriere so lange geht, hätte ich nie gedacht.“

Ein Tor hätte er gerne noch geschossen, ansonsten aber ist der Routinier rundum zufrieden mit dem Verlauf seiner Bundesligakarriere. „Ich habe eine schöne Zeit und hoffe, dass da noch was dazukommt.“

Wie es nach der aktiven Zeit weitergeht, ließ der Torhüter noch offen: „Ich mache auf jeden Fall die Trainerscheine. Ich will im Fußball bleiben. Ich bin aber nicht festgelegt.“

EURE MEINUNG: Wird Nikolov ein guter Vertreter für Trapp sein?

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