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Thomas Tuchel und Thomas Schaaf hatten so ihre Probleme mit den Chancenverwertungen ihrer Teams.

Mainz. So richtig happy waren sie nach dem Unentschieden in der Coface-Arena am Samstagnachmittag weder im Lager des FSV Mainz 05, noch in jedem von Werder Bremen. Beide Mannschaften hatten Möglichkeiten liegen lassen, das Match für sich zu entscheiden. Am Ende stand nach Treffern von Adam Szalai (1.) und Aaron Hunt (69.) ein gerechtes 1:1.

Tuchel hadert

05-Trainer Thomas Tuchel haderte im Anschluss an den Abpfiff vor allem mit zwei Dingen: Mit dem Zweikampfverhalten seiner Spieler vor der Pause und mit der Chancenverwertung nach dem Seitenwechsel. Er sagte: „Wir hatten in der ersten Hälfte ein deutliches Minus bei der Zweikampfstatistik, damit können wir nicht zufrieden sein. Auch das schnelle Tor hat uns nicht geholfen. Und wenn man in der zweiten Hälfte diese Vielzahl an hochkarätigen Chancen liegen lässt, kann man noch ein Tor bekommen. Wir fühlen uns nicht ganz wohl mit dem Punkt.“

Schaaf: „Hatten hinten Glück“

Auf der anderen Seite holte Werder zwar einen Punkt mehr als die Abstiegskandidaten Augsburg und Hoffenheim, doch mit dem sechsten Spiel ohne Sieg in Folge ist die Krise an der Weser gewiss noch nicht beendet. Chefcoach Thomas Schaaf erklärte: „Als erstes muss man den Zuschauern gratulieren. Ich denke, sie haben eine tolle Partie gesehen. Dann muss man den Mannschaften gratulieren, die sich nichts geschenkt haben. Wir hatten hinten Glück, dass wir nicht das zweite Gegentor kassieren. Vorne haben wir die Chance verpasst, das Spiel für uns zu entscheiden.“

Durch das Remis rücken die Mainzer zumindest vorübergehend an Eintracht Frankfurt vorbei auf den fünften Platz vor. Bremen verdrängt den VfL Wolfsburg erstmal für eine Nach vom 13. Tabellenrang.
 

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