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1899 Hoffenheim: Kein Rechtsstreit mit Tim Wiese

Die abstiegsbedrohten Kraichgauer möchten den Streit mit dem suspendierten Torhüter Tim Wiese ohne Anwälte beilegen. Trainer Marco Kurz kritisierte die Art der Berichterstattung.

Hoffenheim. Der abstiegsbedrohte Bundesligist 1899 Hoffenheim möchte die Differenzen mit dem suspendierten Torhüter Tim Wiese ohne Anwälte beilegen. Vor dem Meisterschaftsspiel bei Schalke 04 verwies Manager Andreas Müller auf einen seriösen Umgang mit dem Ex-Nationalkeeper. Trainer Marco Kurz warf den Medien fehlende Sachlichkeit vor.

„Wir regeln das unter Männern“

Auf der Pressekonferenz am Mittwoch widersprach Müller einem Bericht der Sport Bild, wonach Wiese seine Suspendierung sowie eine Abmahnung nicht akzeptiere und einen Anwalt eingeschaltet habe. „Es gibt keinen anwaltlichen Briefverkehr. Wir brauchen keine Anwälte, wir regeln das unter Männern“, sagte der Manager.

Weiterhin verwies der 50-Jährige auf einen seriösen Umgang mit dem Torhüter, der nach schwachen Leistungen zunächst seinen Stammplatz verloren hatte und anschließend aufgrund mehrerer Eskapaden suspendiert wurde. Müller: „Wir sind mit allen Spielern in der Kommunikation. Wir gehen auch mit dieser Personalie intern sehr verantwortungsvoll um.“

Kurz übt Medienschelte

Trainer Marco Kurz, der zuletzt in die Schlagzeilen geraten war, weil er Wiese aus dem Fitnessraum der TSG verwiesen hatte, kritisierte die Rolle der Medien: „Es gibt da keine Objektivität mehr in der Berichterstattung. Wir alle können jeden Morgen in den Spiegel schauen.“

Die Frage, ob die 1899-Profis Sejad Salihovic und Tobias Weis, die öffentlich für eine Begnadigung Wieses Stellung bezogen hatten, mit einer Geldstrafe belegt wurden, ließ Kurz offen: „Das wurde alles intern ohne Aufregung besprochen.“

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