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Thomas Müller vom FCB sieht die Mannschaft in der Pflicht, Worten auch Taten folgen zu lassen und Titel zu gewinnen. Er würde Trainer Heynckes gerne mit drei Titeln verabschieden.

München. FC Bayern Münchens Thomas Müller will nicht mehr nur über Titel reden, sondern diese auch gewinnen. Der beste Abschied für Trainer Jupp Heynckes wären für den Mittelfeldspieler drei Trophäen am Ende der Saison

Für Thomas Müller und den FC Bayern München geht es in den nächsten Wochen in die entscheidende Phase. „Da werden wir sehen, wo die Reise hingeht", sagt er im Interview mit der Sport-Bild.

Die Marschroute für den Saisonendspurt ist für den Mittelfeldspieler jedenfalls klar: „Wir können uns nicht immer hinstellen und groß labern, wir müssen jetzt einfach wieder Titel in den Händen halten."

Die Zeiten der großen Kampfansagen aus München sind ohnehin länger her. Für Müller ist die Zurückhaltung ein Zeichen des Reifeprozesses beim Rekordmeister: „Wir posaunen nicht raus, dass wir die Größten sind, sondern machen einfach unser Ding. Wir treten eigentlich sehr bescheiden auf und wollen nur mit Taten überzeugen."

Drei Titel sollen Abschiedsgeschenk für Heynckes werden

In der Bundesliga ist den Bayern die Meisterschaft bei 20 Punkten Vorsprung auf den Tabellenzweiten Borussia Dortmund quasi nicht mehr zu nehmen, auch im DFB-Pokal-Halbfinale wartet mit dem VfL Wolfsburg ein durchaus machbarer Gegner.

Müllers Fokus liege dennoch auf der Champions League: „Wir können da wirklich was reißen. Und da wir zweimal so knapp gescheitert sind, ist der Wille sehr groß."

Im Viertelfinale der Königsklasse trifft der FC Bayern Anfang April auf Juventus Turin, gejubelt habe man bei diesem Los nicht unbedingt. Dennoch betont Müller: „Wir sind heiß auf Juventus und haben keine Angst vor ihnen, weder vor Pirlo noch vor einem anderen."

Müller: Sicher kein Barca-Fußball bei Bayern

In Bezug auf die nächste Saison und den neuen Trainer Pep Guardiola erwartet der 23-Jährige keine Rundumveränderung. „Wir werden sicher bei Bayern keinen Barca-Fußball spielen", so Müller. Das sei schon wegen der unterschiedlichen Spielertypen beider Vereine nicht möglich.

Um seine eigene Rolle im Team macht er sich derweil keine Gedanken. Auch, wenn Ex-Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld kürzlich behauptete, für Müller sei in Guardiolas System kein Platz mehr. Da Hitzfeld nicht mehr sehr nah am Verein dran sei, „kann er gerne spekulieren".

Solche Aussagen seien laut Müller „schön für alle, denen langweilig ist", für ihn selbst aber ohne Bedeutung.

EURE MEINUNG: Werden die Bayern drei Titel holen?

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