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Nuri Sahin: „Klopp hat mir Licht am Ende des Tunnels gezeigt“

Nuri Sahin: „Klopp hat mir Licht am Ende des Tunnels gezeigt“

Nuri Sahin, Michael Zorc, Hans-Joachim Watzke

Für Nuri Sahin war die Unterstützung der BVB-Verantwortlichen während seiner Zeit im Ausland eine große Hilfe. Auch Madrids Trainer Jose Mourinho sei immer fair mit ihm umgegangen

Dortmund. Der rege Kontakt zu Borussia Dortmunds Verantwortlichen während seiner Zeit im Ausland war für BVB-Rückkehrer Nuri Sahin enorm hilfreich, wie er in einem Interview erklärte. Ein Lob hatte der 24-Jährige zudem für Real Madrids Trainer Jose Mourinho übrig.

Als Nuri Sahin 2010 vom frisch gekürten deutschen Meister Borussia Dortmund zu Real Madrid wechselte, begann eine für ihn wenig befriedigende Zeit im Ausland. Verletzungsbedingt kam der Deutsch-Türke bei den Königlichen kaum zum Zug, auch eine Leihe zum FC Liverpool sorgte nicht für die Wende.

Sehr geholfen habe ihm in dieser Zeit der ständige Kontakt zu Dortmunds Trainer Jürgen Klopp. „Er hat mir immer wieder das Licht am Ende des Tunnels gezeigt“, erzählte Sahin in der Sport-Bild. Auch Gespräche mit BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Sportdirektor Michael Zorc seien für ihn sehr hilfreich gewesen: „Ich habe immer Unterstützung gespürt, obwohl ich nicht mehr im Verein war. Das hat einfach gutgetan.“

Zusammenarbeit mit Mourinho „eine Ehre“

Obwohl er unter Reals Trainer Jose Mourinho kaum spielte, schätzt der 24-Jährige den Portugiesen sehr: „Er war immer ehrlich zu mir, hat mir immer alles unter vier Augen gesagt.“ Es sei „eine Ehre“ gewesen, mit ihm zusammenzuarbeiten.

„Von außen betrachtet kann man sagen, er ist im Ausland gescheitert“, gibt Sahin zu. Er wisse aber dennoch, dass ihn diese Zeit mental enorm gestärkt habe. „Es hat einfach nicht sollen sein, und ich habe meinen Teil dazu beigetragen.“

Deshalb zog es ihn im Winter wieder in die Heimat. Auf Leihbasis wechselte er bis 2014 zurück zu Borussia Dortmund. „Ich will spielen“, begründet er diesen Schritt. Und im Ruhrpott fühlt sich der gebürtige Lüdenscheider wohl: „Die Borussia ist für mich eine Herzensangelegenheit.“

Dass er sich dort trotz seiner herausragenden Leistungen zu früheren Zeiten erst einmal wieder hinten anstellen musste, sei für ihn selbstverständlich gewesen. Nach unauffälligen Kurzeinsätzen zu Beginn brillierte der türkische Nationalspieler zuletzt im Spiel gegen Freiburg (5:1) mit zwei Toren und einer Vorlage.

Champions-League-Sieg für Sahin keine Utopie

Sahin gibt sich kämpferisch: „Ich bin zuversichtlich, dass ich das Niveau halten und mich sogar noch steigern kann.“ Am wichtigsten sei dafür, weitere Spielpraxis zu sammeln. Was nach dem Ende der Leihe geschieht, lässt er noch offen: „Zu gegebener Zeit werden sich die Vereine zusammensetzen und eine gute Lösung finden.“

In naher Zukunft stehen für Sahin und seine Kollegen beim BVB aber erst einmal die Champions-League-Viertelfinalspiele gegen den FC Malaga an. Die Spanier seien unberechenbar in ihrem Spiel, weshalb  der Mittelfeldspieler fordert: „Wir müssen hellwach sein.“ Wenn der BVB so spiele, wie im bisherigen Turnierverlauf, sei ein Halbfinaleinzug durchaus vorstellbar. Und auch der ganz große Coup ist für den Dortmunder Rückkehrer vorstellbar: „Ja, auch wir können den Titel holen.“

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