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Vor seiner Rückkehr nach München sprach HSV-Trainer Thorsten Fink über seine Zeit beim FC Bayern und erinnert sich an seine Mitspieler und das besondere Umfeld.

Hamburg. Trainer Thorsten Fink vom Hamburger SV stand als Spieler neun Jahre lang beim FC Bayern München unter Vertrag. Vor dem Auswärtsspiel seiner Mannschaft bei den Bayern (Samstag, 18:30 Uhr) erinnert er sich an seine Zeit beim Rekordmeister.

Mit Vorfreude blickt der Coach der Hanseaten auf das Duell in der Allianz Arena am kommenden Wochenende. Es ist sein erster Auftritt beim seinem Ex-Verein, besonders aufgeregt sei er aber nicht. „Vor der Partie im Februar in meiner Geburtsstadt Dortmund war ich viel nervöser“, so Thorsten Fink in einem Interview mit der Bild.

Obwohl Fink zwischen 1997 und 2006 zahlreiche Titel mit dem FC Bayern feiern konnte, zählte er beim Rekordmeister nicht zu den großen Stars. „Ich habe immer gemerkt, dass es besser für mich ist, nicht im Mittelpunkt zu stehen. Ich wusste mich einzuordnen. Ich habe mich nie über-, aber auch nicht unterschätzt. Bei Bayern braucht man viel Selbstvertrauen“, erklärt Fink.

Basler der beste Mitspieler, „Brazzo“ der dickste Kumpel

In seiner Zeit in München spielte Fink unter anderem mit Lothar Matthäus, Oliver Kahn oder Stefan Effenberg zusammen. Der in seinen Augen beste Spieler sei jedoch Mario Basler gewesen und an einen anderen Kollegen erinnert er sich besonders: „Mein bester Kumpel war Hasan Salihamidzic. Wir haben auch privat viel gemeinsam gemacht.“

„Es gab keine bessere Mannschaft als unsere von 2001“

Generell lobt der ehemalige Mittelfeldakteur die Atmosphäre in dem Team, das 2001 die Champions League und den Weltpokal gewann. „Es gab keine bessere Mannschaft als unsere von 2001 bei den Bayern. Wir waren alle miteinander befreundet, gingen gemeinsam durchs Feuer. Wir waren eine große Familie, die alle den Erfolg erzwingen wollte. Das hat uns damals stark gemacht.“

Auch zum heutigen FCB-Präsident Uli Hoeneß pflegt Fink ein gutes Verhältnis: „Uli wäre mein allererster Ansprechpartner, wenn ich in Fußballdingen Rat bräuchte“. Trotz der guten Erinnerungen will Fink mit seinem HSV in München einen Dreier einfahren: „Immer, wenn wir nichts zu verlieren hatten, waren wir gut. Ein Sieg bei den übermächtigen Bayern wäre das Allergrößte. Mehr noch als unser Erfolg in Dortmund.“


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