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Der frühere Verteidiger holte mit den „Reds“ zwischen 1999 und 2009 ein Reihe an Titeln, bevor es ihn zur „Werkself“ zog, wo er inzwischen mit Lewandowski das Trainergespann gibt.

Leverkusen. Sami Hyypiä von Bayer Leverkusen hat den Moment, in dem er seinen Vertrag beim FC Liverpool unterzeichnete, als den besten seiner äußerst erfolgreichen Karriere bezeichnet. Der Finne absolvierte 464 Spiele für den Premier-League-Klub, bevor es ihn im Sommer 2009 ins Rheinland zog, wo er noch zwei Jahre als aktiver Spieler auf dem Platz stand.

Wechsel zum Lieblingsklub

„Der Tag, an dem ich in Liverpool unterschrieb, ist ein Tag, den ich niemals vergessen werde. Liverpool war, als ich jung war, mein absoluter Lieblingsklub – und ein Traum wurde wahr“, sagte der Champions-League-Gewinner von 2005 gegenüber der BBC.

„Ich war eine lange Zeit dort und musste Freunde verlassen – es war ein wenig emotional.“ Inzwischen denke er mit Freude an seine Karriere im Klub zurück, insbesondere an die Fans. „Ich hatte immer einen guten Draht zu den Liverpool-Anhängern. Ich denke, sie haben gesehen, dass ich stets mein Bestes auf dem Feld gegeben habe“, so der heute 39-Jährige weiter.

Erfolg mit Lewandowski

Im Sommer 2011 beendete der ehemalige finnische Nationalspieler seine Karriere nach zwei Spielzeiten in Leverkusen. Seit April 2012 bildet er zusammen mit Sascha Lewandowski ein erfolgreiches Trainer-Tandem beim aktuellen Tabellendritten der Bundesliga.

Trotz des Erfolges weiß Hyypiä um die anspruchsvolle Arbeit eines Trainers: „Als Spieler ist es ziemlich einfach – dieser Job ist aber viel schwieriger. Es ist schon komisch, zu sehen, wie es auf der anderen Seite ist, und wie viel Arbeit man mit einem Team hat.“

Lehrmeister Benitez

Wie man als Übungsleiter mit einer Mannschaft zusammenarbeitet, habe er während seiner Zeit beim 18-maligen englischen Meister von zwei Trainern gelernt – Gerard Houllier und Rafael Benitez: „Ich habe nicht viele Trainer in meiner Karriere gehabt, aber von jedem habe ich versucht, die positiven Dinge mitzunehmen.“

Dabei habe ihn die Arbeit des Spaniers, derzeit in Diensten des FC Chelsea, besonders geprägt. „Was die Taktik im Fußball angeht, habe ich wohl am meisten von Benitez gelernt. Taktisch war er gut. Ich würde sagen, ich habe das meiste von ihm gelernt“, so Hyypiä.

EURE MEINUNG: Wie weit kann es Sami Hyypiä in seiner Trainerkarriere bringen?

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