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Roman Weidenfeller glaubt, dass ihn sein schwieriger Charakter eine Berufung in die Nationalmannschaft gekostet hat. Mittlerweile sehe er das ganze Thema aber sehr entspannt.

Dortmund. Roman Weidenfeller vermutet, dass er wegen seines schwierigen Charakters nie in die Nationalmannschaft berufen wurde. Das sagte der Torwart von Borussia Dortmund in einem Gespräch mit dem Focus. Die Diskussion um den „modernen Torwart“ hält er für unsinnig.

„Vielleicht passte das öffentliche Bild von mir nicht zu dem, das der eine oder andere in Deutschland vom kommenden Nationaltorhüter hatte. Sein Aussehen kann man ändern, aber das, was einen Menschen ausmacht, eben nur sehr, sehr schwer“, erklärte Weidenfeller. Manche Trainer hätten es mit ihm schwer, gibt er zu: „Ich gehöre sicherlich zu den Leuten, die einen eigenen Kopf haben und sagen, wenn ihnen etwas nicht passt. Als Trainer ist es bestimmt nicht immer leicht, mit solchen Charakteren zu arbeiten.“

„Bälle halten das Wichtigste“

Auf die Vorwürfe, er sei kein „moderner“ Torwart, reagiert der Dortmunder verständnislos. „Was heißt denn bitte ,modern'? Das Wichtigste ist doch immer noch, dass ich den entscheidenden Ball halte“, sagte der 32-Jährige. „Darüber hinaus glaube ich mich erinnern zu können, dass ich in der Champions League schon das eine oder andere Tor vorbereitet habe. So viel zum Thema ,Bälle verarbeiten'.“

Noch nie Kontakt zu Löw

Das Thema Nationalmannschaft gehe er mittlerweile aber viel gelassener an als noch vor einigen Jahren. „Das Einzige, was ich jede Woche machen kann, ist, gut zu halten. Bis zum heutigen Tag hatte ich keinen Kontakt mit den Verantwortlichen der Nationalmannschaft. Aber das ist inzwischen auch völlig in Ordnung für mich“, so Weidenfeller.

EURE MEINUNG: Könnt ihr Roman Weidenfellers Aussagen nachvollziehen?

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