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Weil Granit Xhaka bei Gladbach über die Reservistenrolle nicht hinaus kommt, wurde zuletzt über seinen Abschied spekuliert. Sportdirektor Eberl setzte den Gerüchten aber ein Ende.

Mönchengladbach. Auch in der Rückrunde wartet Granit Xhaka bei Borussia Mönchengladbach noch immer auf den Durchbruch. Seit der Winterpause spielte der 20-Jährige erst ein einziges Mal über die vollen 90 Minuten, beim 1:1 gegen Bremen. Dennoch stellte Sportdirektor Max Eberl klar, dass man weiterhin mit dem Schweizer plane.

Ein Abschied Xhakas, der vor der Saison für acht Millionen Euro zur Borussia wechselte, stehe demnach nicht zur Debatte. „Wenn wir so eine hohe Ablöse für ihn zahlen, haben wir Vertrauen in ihn. Granit ist jung, hat Riesen-Potenzial und wird das auch noch zeigen. Wir sind von ihm überzeugt“, stellte Eberl im Kicker klar.

„In Basel schien nur die Sonne für mich“

Xhaka selbst ist mit seiner Reservistenrolle nicht zufrieden und will mehr spielen. Zuletzt kamen deshalb immer wieder Spekulationen um einen Wechsel im Sommer auf. „Ich müsste lügen, wenn ich sage, dass die Situation im Klub einfach so an mir vorbei geht. In Basel schien nur die Sonne für mich“, so der Schweizer Nationalspieler.

Dennoch wolle er sich durchsetzen und hofft, seine Chance zu bekommen: „Dass es so lange dauert, habe ich mir nicht vorstellen können. Ich bin jung und will immer spielen. Jetzt muss ich eben Geduld haben und an mir arbeiten.“

Kommt Noboa? „Da ist nichts dran“

Die Geduld wollen auch die Borussia-Verantwortlichen aufbringen. Bei Xhakas Verpflichtung habe man „in Kauf genommen, dass er vielleicht Zeit benötigt“, sagte Eberl. „Er muss alles dran setzen, sich durchzusetzen.“ Dass er im Sommer - wie zuletzt spekuliert - durch Christian Noboa von Dynamo Moskau ersetzt werden könnte, dementierte Eberl deshalb vehement: „Da ist überhaupt nichts dran.“


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