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Jens Keller hatte mit viel Gegenwind zu kämpfen, dennoch macht ihm der Job als Schalker Trainer Spaß. Der 42-Jährige will auch in Zukunft bei Schalke bleiben.

Gelsenkirchen. Jens Keller will auch über das Saisonende hinaus beim FC Schalke 04 bleiben. Der Trainer kann sich dafür auch die Rückkehr zur Jugend vorstellen, sollte Armin Veh von Eintracht Frankfurt verpflichtet werden. Gleichzeitig kritisierte er erneut, wie wenig Zeit man ihm nach seinem Amtsantritt in der Öffentlichkeit gegeben hat.

„Man sieht, dass ich was bewegt habe“

Auch im Falle einer Verpflichtung von Armin Veh zur kommenden Saison würde Keller gerne im Verein bleiben. „Ich bin von der U17 hochgeschossen. Mir gefällt es hier, Schalke ist ein guter Verein. Warum sollte ich nicht wieder zurück?“, zitiert Sport1 den 42-Jährigen.

Gleichzeitig gab sich Keller aber auch kämpferisch: „Ich denke, man hat gesehen, dass ich etwas bewegt habe. Ich bin 42, ich bin ein junger Trainer bei einem Champions-League-Verein, das ist ja nicht selbstverständlich. Warum sollte ich das abschreiben?“

„Wahnsinn, wie ich beurteilt werde“

Am 16. Dezember hatte Keller nach der Beurlaubung von Huub Stevens die Profimannschaft übernommen. Kurz darauf flog Schalke zuhause gegen den FSV Mainz 05 aus dem DFB-Pokal - Keller stand sofort in der Kritik. „Es ist Wahnsinn, wie ich beurteilt werde. Die meisten haben mir überhaupt keine Chance gegeben zu arbeiten“, beklagte Keller.

Es brauche Zeit, um einer Mannschaft seine Handschrift zu verleihen, betonte der 42-Jährige: „Mit Jürgen Klopp ist die Dortmunder Mannschaft erst nach zwei Jahren dahin gekommen, wo sie heute ist. Bei mir erwartet man, dass ich innerhalb von drei Wochen alles ändere.“

Das Ausscheiden in der Champions League gegen Galatasaray sowie die jüngste 0:3-Niederlage in der Bundesliga gegen Nürnberg seien unglücklich gewesen. Dennoch sieht Keller das Team auf einem guten Weg: „Wir haben gut gearbeitet, man hat den Fortschritt gesehen.“

EURE MEINUNG: Wo seht Ihr Jens Keller in Zukunft?

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