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Uli Hoeneß hat die Bedeutung guter Nachwuchsarbeit erneut hervorgehoben. Außerdem erklärte er, dass nur wenige Spieler von Barca oder Real bei Bayern in der Startelf stehen würden.

Berlin. Gegenüber dem European Sport Media-Verbund hat Uli Hoeneß erneut über die Verpflichtung von Pep Guardiola gesprochen. Der Präsident des FC Bayern München erklärte außerdem, dass nur wenige Spieler von Real Madrid oder dem FC Barcelona in München einen Stammplatz sicher hätten. Entscheidend sei die Nachwuchsarbeit.

„Je mehr Eigengewächse, desto besser“

Auf die Frage, welche Spieler er gerne aus der spanischen Liga verpflichten würde, antwortete Hoeneß: „Vielleicht Iniesta oder Jordi Alba. Aber wir haben bereits sehr gute Spieler in München.“

Die erste Elf des Rekordmeisters könne selbst durch Stars der beiden spanischen Ausnahmeklubs nur noch begrenzt verstärkt werden: „Ich denke, Stammspieler bei uns wären nur ein oder zwei Akteure von Barca und Madrid – Ronaldo und Messi ausgenommen.“

Große Transfers hält er aber ohnehin nicht für besonders erstrebenswert: „Je mehr Eigengewächse in der ersten Mannschaft stehen, desto besser“, so Hoeneß. „Sie sind wichtig für die Identifikation der Zuschauer mit dem Verein.“

Angenehme Verhandlung mit Guardiola

Hoeneß betonte außerdem, wie unkompliziert die Verhandlungen mit Guardiola gelaufen seien: „Ich bin am 18. Dezember nach New York geflogen, um ihn zu treffen. Ich bin zu ihm nach Hause gefahren, in der Nähe des Central Parks. Nach 30 Sekunden war es, als würden wir uns ewig kennen.“

Hoeneß habe den Vertrag dabei gehabt und Guardiola habe schon nach zwei Stunden unterschreiben wollen: „Ich antwortete: 'Das wäre großartig.' Und er hat unterschrieben.“

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