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Mario Götze will sich nicht mit einem Rentenvertrag an den BVB binden. In einem Interview sprach der 20-Jährige über seine Traumvereine und die Nationalmannschaft.

Frankfurt/Main. Bevor es am Donnerstag mit der deutschen Nationalmannschaft zum WM-Qualifikationsspiel nach Kasachstan ging, äußerte sich Mario Götze zu seiner Zukunft. Einen Rentenvertrag bei Borussia Dortmund will er nicht unterschreiben, einige Traumklubs habe er für die Zukunft schon.

Vor gut einem Jahr verlängerte Götze seinen Vertrag beim BVB bis 2016, dennoch wollte Manager Michael Zorc dem 20-Jährigen zuletzt einen Rentenvertrag anbieten. „Ich lasse mir das offen. Vereine wie Real Madrid, Barcelona oder Manchester United sind reizvoll, andere Top-Ligen würden einen prägen und man könnte sich weiterentwickeln", entgegnete Götze im Sport1-Interview.

Allerdings betonte der Mittelfeldspieler auch, dass er derzeit glücklich in Dortmund sei und ein möglicher Wechsel noch ein Stück weit weg liege. Die Vertragsverlängerung bis 2016 sei für ihn ein klares Zeichen gewesen.

Sind in der Liga voll im Plan"

In der Champions League ist Dortmund in dieser Saison weiterhin ungeschlagen und steht im Viertelfinale, wo die Schwarz-Gelben auf Malaga treffen. Man hätte in der Königsklasse „tatsächlich nicht besser spielen können", so Götze, der in dieser Saison international selbst bereits neun Scorerpunkte auf dem Konto hat.

National dagegen steht Dortmund 20 Punkte hinter Tabellenführer Bayern München, gegen den der BVB auch im DFB-Pokal-Viertelfinale ausgeschieden ist. „Das kann passieren. Und in der Bundesliga sind wir voll im Plan, uns wieder für die Champions League zu qualifizieren", wiegelte Götze ab.

Gleichzeitig gab der 20-Jährige mit Blick auf die Liga aber zu:„Dass der Abstand zu Platz eins jetzt so riesig ist, ist natürlich ärgerlich. Ich muss gestehen, dass die Bayern eine sehr, sehr gute Saison spielen und wir in unseren Spielen Punkte liegengelassen haben."

Einstellung muss gegen Kasachstan stimmen

Für das WM-Quali-Spiel am Freitagabend in Kasachstan warnte Götze: „Wenn wir das Spiel auf die leichte Schulter nehmen und nicht mit der richtigen Einstellung antreten würden, dann ginge der Schuss ganz schnell nach hinten los. Das wollen wir natürlich nicht."

Der Dortmunder könnte gegen die defensiv erwarteten Kasachen als Mittelstürmer agieren. Eine Rolle, in der Götze sich wohl fühlt: „Gegen einen tief stehenden Gegner bietet sogar das einige Vorteile. Da werden die Positionen oft gewechselt, das sorgt für Verwirrung. Dadurch sind wir nicht so leicht zu packen."

Bis zur Weltmeisterschaft im kommenden Jahr sei es zwar noch eine Weile hin, allerdings sei die Zielsetzung klar: Deutschland habe eine gute Mannschaft, und wenn man zu einem Turnier fährt, wolle man es, so Götze weiter, auch gewinnen.

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