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Rainer Calmund rechnet nicht damit, dass Sascha Lewandowski in der kommenden Saison noch Trainer von Leverkusen ist. Gleichzeitig plädierte er für Kießling als Nationalspieler.

Leverkusen. Rainer Calmund vermutet, dass Sascha Lewandowski in der kommenden Saison nicht mehr gemeinsam mit Sami Hyypiä als Trainer von Bayer Leverkusen fungieren wird. Außerdem äußerte sich der ehemalige Geschäftsführer zu Stefan Kießlings Nationalmannschafts-Karriere und Borussia Dortmunds Chancen in der Champions League.
Rolfes: Alles gut mit Lewandowski

„Fest steht, dass Sami Hyypiä auch nächste Saison auf der Trainerbank sitzen wird. Ob das mit Sascha Lewandowski noch mal vernünftig klappt, kann ich nicht beurteilen. Ich vermute aber nicht“, erklärte Calmund im Interview mit eurosport.yahoo.com.

Bezüglich eines neuen Trainers habe er „schon Vorstellungen und mache mir darüber Gedanken. Aber ich bin nicht mehr der Mann bei Bayer Leverkusen, der das entscheidet, und möchte mit meinen Spekulationen das Ganze nicht noch unnötig anheizen.“ Hyypiä hat noch keine Trainerlizenz und bildet mit Lewandowski deshalb derzeit eine Doppelspitze bei der Werkself.

„Da wäre Stefan Kießling der Mann“

Neben den Trainerdiskussionen bei Bayer sprach Calmund auch über die Debatte um Stefan Kießling und die Nationalmannschaft. Mit 16 Toren und neun Vorlagen ist der 29-Jährige der erfolgreichste deutsche Stürmer der laufenden Bundesliga-Saison, trotzdem steht er erneut nicht im Kader von Bundestrainer Joachim Löw.

„Bei einem großen Turnier brauchst du 23 Spieler und willst viele taktische Varianten umsetzen können. Da wäre Stefan Kießling der Mann. Wenn man mal hinten liegt, der Gegner Beton anrührt, mit Stahl dazwischen, dann kann man so einen gebrauchen, der mit Zweikampfstärke und Kopfballqualitäten vorne mitmischt“, analysierte der 64-Jährige.

Gleichzeitig betonte der ehemalige Manager und Geschäftsführer von Bayer Leverkusen allerdings: „Es bringt nichts, da noch drüber zu diskutieren. Jogi Löw hat seine Vorstellung von technischem Kombinationsfußball auf allerhöchstem Niveau und das kann ich verstehen.“

Dortmund gehört zum Favoritenkreis

Borussia Dortmund traut er in dieser Saison in der Champions League sogar den großen Wurf zu: „Sie waren Geheimfavorit. Aber nach dem Gewinn der Hammergruppe gehören sie jetzt sogar zum engsten Favoritenkreis. Ab Halbfinale ist für Dortmund bei dieser Qualität alles möglich.“

Vor dem Halbfinale muss der BVB allerdings den FC Malaga im Viertelfinale ausschalten. „Malaga ist nicht das leichteste, aber wohl das beste Los. Ich gehe davon aus, dass Dortmund im Halbfinale aufschlägt, wenn alles normal läuft. Aber man muss vorsichtig sein.“

EURE MEINUNG: Sollte das Duo Lewandowski/Hyypiä weiter zusammen arbeiten?

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