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Franz Beckenbauer hat den neuen Bayern-Trainer Pep Guardiola davor gewarnt, sich zu sehr am FC Barcelona zu orientieren. Andernfalls müsse man Ribery und Robben verkaufen.

München. Franz Beckenbauer hat den kommenden Bayern-Trainer Pep Guardiola davor gewarnt, sich mit seiner Spielidee zu stark an seinem Ex-Klub FC Barcelona zu orientieren. Andernfalls würde man Franck Ribery und Arjen Robben ihrer Qualitäten berauben.

Bayern muss anders spielen als Barca

„Wer soll denn dann Messi spielen? Den gibt es nur einmal. Oder einen Xavi oder einen Iniesta, das hat der FC Bayern nicht. Also muss der FC Bayern anders spielen, man kann den FC Barcelona nicht kopieren“, betonte Beckenbauer auf einem PR-Termin am Mittwoch.

Man müsse „das Spielsystem nach den Spielern schneidern, die man hat, nicht umgekehrt“, so der Bayern-Ehrenpräsident. Bayern habe ohnehin eine andere Philosophie als die Katalanen, da das „Spiel über die Flügel ausgerichtet ist. Wenn man einen Ribery und einen Robben hat, muss man ihnen erlauben zu dribbeln.“

„Dann musst du Ribery verkaufen“

Andernfalls müsse man die Konsequenzen ziehen und sich von den derzeitigen Leistungsträgern trennen: „Nimmt man Ribery den Ball weg und sagt ihm, dass er direkt spielen soll, dann musst du ihn verkaufen, dann ist er nichts mehr wert. Seine Stärke ist das Dribbeln. Und bei Robben ist es ähnlich.“

Ähnlich verhalte es sich auch mit der deutschen Nationalmannschaft. „Wenn sie da wie der FC Bayern spielen und über die Flügel wollen, dann brauchst du vorne einen Brecher, einen zentralen Stürmer“, erklärte der 67-Jährige.Sollte Bundestrainer Joachim Löw dagegen „Dortmund-lastig spielen“ wollen, könne er auf diese Sorte Angreifer verzichten.

Für das WM-Qualifikationsspiel gegen Kasachstan hatte Joachim Löw mit Mario Gomez nur einen nominellen Stürmer aufgeboten.

EURE MEINUNG: Lässt sich diese Spielweise auf den FCB übertragen und sollte man dies tun? Wie seht ihr das?

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