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Der defensive Mittelfeldspieler des FC Schalke 04 befindet sich seit Monaten in einem Formtief. Dennoch glaubt er weiter an sich und seine Mannschaft.

Gelsenkirchen. Roman Neustädter vom FC Schalke 04 fehlte bei der 0:3-Niederlage in Nürnberg, da Cheftrainer Jens Keller dem Mittelfeldspieler eine schöpferische Pause gönnte. Jetzt möchte der Nationalspieler an seine gute Form aus der Hinrunde anknüpfen.

Pause dringend benötigt

Im Interview mit dem Kicker betonte der 25-Jährige, dass er aufgrund der hohen Belastung „für den Kopf mal eine Pause benötigte.“ Der Ballverteiler hat in dieser Spielzeit bereits 36 Pflichtspiele absolviert. Dieser hohe Arbeitsaufwand sei schwer zu verkraften. „Ich muss lernen, diese Belastung wegzustecken, körperlich und mental. Fehler gehören dazu, wenn man ganz nach oben will“, so Neustädter.

In der Hinrunde war der Mittelfeldspieler einer der besten in der Schalker Mannschaft. An diesen guten Leistungen wird er derzeit gemessen. Doch Neustädter will das Positive für sich mitnehmen: „Für mich ist das keine Krise, sondern ein neuer Lernprozess.“

Eigene Stärke zählt

Seit der erstmaligen Nominierung für die deutsche Nationalmannschaft im November 2012 hat der ehemalige Spieler von Borussia Mönchengladbach mit einem Leistungsabfall zu kämpfen. „Vielleicht habe ich mir unterbewusst danach zu viel Druck gemacht, vielleicht wollte ich zu viel“, analysierte Neustädter. Doch Selbstzweifel begleiten ihn nicht: „Nein. Ich weiß, was ich kann.“ Die Bewertung in der Öffentlichkeit findet Roman Neustädter nicht fair, denn es passiert „ein Fehler, schon zählt der Rest nicht mehr.“

Der S04 kämpft mit einigen Mannschaften um die internationalen Plätze. Ein weiteres Jahr in der finanziell und sportlich attraktiven Champions League wäre für den Revierklub enorm wichtig. Neustädter gibt sich kämpferisch: Schalke sei reif genug. „Ich sage: ja. Jeder hat Blut geleckt. Wir müssen jetzt jedes Spiel wie ein Endspiel angehen."

Das nächste Spiel bestreitet der FC Schalke 04 zuhause gegen die TSG 1899 Hoffenheim am 30. März. Dann möchte man beweisen, dass die bittere Niederlage gegen den 1. FC Nürnberg nur ein Ausrutscher war.

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