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Franz Beckenbauer hat sich in die Debatte, ob Führungskräfte ihre Spieler öffentlich kritisieren sollten, eingeschaltet und sich hinter Bayern-Boss Uli Hoeneß gestellt.

München. Nach der 0:2-Niederlage gegen den FC Arsenal hat Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß die Mannschaft harsch kritisiert. Als „schönen Dreck“ bezeichnete er die Leistung der vergangenen Wochen. Nun schaltete sich Franz Beckenbauer in die Debatte um öffentliche Kritik mit ein.

SCHWEINSTEIGER ZUR SAISON
Während Oliver Kahn in seinem Blog öffentliche Attacken bei den heutigen Spielern als nicht mehr zeitgemäß bezeichnete, erinnerte Beckenbauer an seine Wutrede im März 2001. Damals verglich er die Mannschaft der Bayern nach einer 0:3-Niederlage in Lyon mit der „Uwe-Seeler-Traditionself“. Bayern holte daraufhin den Titel in der Champions League.

Spieler reagieren auf Kritik

In der Bild bestätigt der „Kaiser“: „Uli Hoeneß hat alles richtig gemacht. Er muss als Verantwortlicher so handeln. Das war genauso nötig wie meine Ansprache in Lyon.“

Beckenbauer ist davon überzeugt, dass Wutreden auch heute noch eine positive Wirkung auf die Motivation und Leistung der Spieler haben können: „Natürlich! Auch junge Spieler wollen nicht öffentlich kritisiert werden und werden darauf reagieren. Die Bayern spielen in der Rückrunde eine Klasse schlechter als in der Vorrunde."

Bei den Bayern habe sich in dieser Hinsicht eine Rotation gebildet, scherzte der 67-Jährige. „Beim nächsten Mal kann Matthias Sammer ja wieder zuschlagen...“

EURE MEINUNG: Sind öffentliche Wutreden noch zeitgemäß?

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