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Schalkes Timo Hildebrand: Facebook-Pöbler entschuldigt sich

Timo Hildebrand wurde am Sonntag von einem Fan auf Facebook aufs übelste beschimpft. Mittlerweile hat der Urheber sich entschuldigt - und Hildebrand will ihn sogar treffen.

Gelsenkirchen. Nachdem Timo Hildebrand am Sonntag auf seiner Facebook-Seite heftig beschimpft wurde, will der Torhüter vom FC Schalke 04 die Angelegenheit jetzt ruhen lassen. Der Täter hat sich mittlerweile entschuldigt, Hildebrand würde sich sogar mit ihm treffen.

Handrschriftlicher Entschuldigungsbrief

„Lieber Timo, mit dem Brief möchte ich mich für meine Wortwahl entschuldigen. Was ich geschrieben habe, war unüberlegt und nicht so gemeint. Ich bin selber großer Schalkefan und freue mich über jeden Sieg. Ich war wegen der letzten Spiele enttäuscht. Das rechtfertigt aber nicht meine Aussage“, entschuldigte sich der 20-jährige Jannis in einem handschriftlichen Brief an die WAZ.

Hildebrand nimmt Entschuldigung an

Die Zeitung überreichte den Brief an den Schalker Torhüter, der sich versöhnlich zeigte: „Ich glaube ihm gerne, dass sein Kommentar nicht so gemeint war, wie er ihn geschrieben hat. Die Sache ist für mich damit jetzt aus der Welt.“ Nach der 0:3-Niederlage der Schalker in Nürnberg am Wochenende hatte Jannis an Hildebrands Facebook-Pinnwand geschrieben: „Du dummer basdart! Erschieß dich bitte.“

Der Mann aus Nordrhein-Westfalen hatte sein Facebook-Profil bereits am Sonntagnachmittag abgemeldet, Hildebrand erhielt sofort nach den Beschimpfungen viel Zuspruch. „Leute, danke für die vielen positiven Kommentare. Ich bin echt überwältigt von so viel Feedback. Sogar der Bürgermeister von Dorsten hat mir geschrieben, viele Medien haben berichtet. Es war gar nicht meine Absicht, daraus so ein großes Thema zu machen”, bedankte sich der 33-Jährige am Dienstag via Facebook.

Gespräch zwischen Hildebrand und Jannis?

Die ganze Sache sei für ihn abgeschlossen: „Ich denke, der Junge weiß mittlerweile, dass er einen Fehler gemacht hat und damit ist es für mich auch gut... Widmen wir uns lieber wieder anderen Themen, Fußball zum Beispiel. Danke an euch!!!“

Er hätte außerdem auch „kein Problem, mit ihm zu reden. Im Gegenteil - ich würde ihn dazu einladen, dann wäre die Sache erledigt. Ich will dem Jungen nichts Böses. Er weiß selbst, dass er etwas Dummes gemacht hat. Im ersten Moment war ich schockiert, doch das Ganze ist kein Drama. Er hat sicher genug Druck und Feuer bekommen“, zitiert die Bild den Torhüter.


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