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Nach seiner Roten Karte wurde Maximilian Beister für fünf Ligaspiele gesperrt. Erst am 32. Spieltag darf er wieder ran und stellt den HSV damit vor große Personalsorgen.

Hamburg. Bei der 0:1-Niederlage gegen den FC Augsburg sah Maximilian Beister kurz vor Schluss nach einem rüden Foul gegen Daniel Baier die Rote Karte und ist nun für fünf Spiele gesperrt. Der Trainer des Hamburger SV, Thorsten Fink, forderte vom 22-Jährigen eine andere Einstellung – bis dahin könne Beister sich auf sein Praktikum konzentrieren.

Beister „überehrgeizig"

„Wenn Maxi von der U21 zurück ist, werde ich mit ihm reden“, sagte Fink in der Bild. „Er muss mir vertrauen. Wenn er das annimmt, was ich ihm sage, wird er seinen Weg gehen. Er ist halt manchmal überehrgeizig und muss lernen, sich hinten anzustellen.“

Durch die lange Sperre hat der HSV im Endspurt um die internationalen Plätze mit Artjoms Rudnevs und Heung Min Son nur noch zwei etatmäßige Stürmer im Kader, da Marcus Berg verletzungsbedingt ausfällt.

Fink kündigte deshalb ein anderes System an: „Wie werden ab jetzt häufiger mit nur einer Spitze spielen, damit ich noch einen frischen Angreifer bringen kann.“

Praktikum statt Profifussball

Die lange Sperre kann Beister abseits des Platzes allerdings sinnvoll nutzen. Der Angreifer lernt seit Monaten freiwillig die internen Abläufe des HSV kennen. „Maxi ist ja schon länger Praktikant im Verein. Nun hat er Zeit, noch intensiver alle Abteilungen zu durchlaufen und sich noch mehr mit dem Klub zu identifizieren“, so Fink.

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