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Bayerns Arjen Robben: Müssen selbstkritisch bleiben

In einem Interview hat sich Arjen Robben zur Kritik von Uli Hoeneß geäußert. Von der Rotation in der Mannschaft sei er selbst teilweise überrascht, zu seiner Rolle schweigt er.

München. Mittelfeldspieler Arjen Robben hat die Kritik von Bayern-Präsident Uli Hoeneß positiv aufgefasst, die dieser nach dem 0:2 im Champions-League-Achtelfinale gegen den FC Arsenal geäußert hatte. Außerdem gab der Niederländer zu, dass die Rotation beim FC Bayern Münchenteilweise auch für die Spieler überraschend sei. Zu seiner eigenen Position wollte sich der Vizeweltmeister von 2010 jedoch nicht äußern.

„Ich finde das gut. Dafür ist er auch Präsident und ich glaube, dass er recht hat. Wir müssen schließlich auch selbstkritisch bleiben. Wenn etwas nicht gut ist, sollte es angesprochen werden. Wir müssen dann aufwachen und reagieren“, wird Robben auf bundesliga.de zitiert.

Im Heimspiel gegen den FC Arsenal hatte der Rekordmeister einen 3:1-Vorsprung aus dem Hinspiel beinahe noch aus der Hand gegeben. Hoeneß bezeichnete daraufhin die Leistungen der vergangenen Wochen als „schönen Dreck“.

Rotation kam überraschend

Auch Robben fand mahnende Worte: „In den letzten Wochen sind wir von allen gelobt worden. Da hieß es ständig 'Weltklasse', 'super', 'wunderbar'. Aber es kommt immer wieder ein nächstes Spiel und das müssen wir vor Augen haben.“

Dass Trainer Jupp Heynckes in Leverkusen gleich mehrere Stammspieler schonte, kam dann auch für den Niederländer unerwartet: „Es ist die Entscheidung vom Trainer, aber ich war wirklich etwas überrascht und habe es auch nicht gewusst. Wir haben am Freitag noch alle trainiert und bei der Abfahrt fehlten auf einmal ein paar Spieler.“ Zu seiner eigenen Position im Kampf um einen Stammplatz wollte Robben aber nichts sagen: „Ich halte mich lieber zurück.“

Derzeit ist Robben bei der niederländischen Nationalmannschaft und bereitet sich auf die WM-Qualifikationsspiele gegen Estland (22. März) und Rumänien (26. März) vor.

EURE MEINUNG: Ist die Rotation beim FC Bayern München vertretbar oder doch eher überraschend?

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