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Bremens neuer Geschäftsführer Thomas Eichin schließt einen Trainerwechsel bei Werder nicht mehr aus. Er will Coach Thomas Schaaf nach seiner täglichen Arbeit bewerten.

Bremen. Thomas Eichin, seit gut einem Monat Geschäftsführer bei Werder Bremen, schließt einen Trainerwechsel nicht aus. Der 46-Jährige will Coach Thomas Schaaf nicht nach seinem Status, sondern nach seiner aktuellen Arbeit einschätzen. Kritik gab es allerdings für Marko Arnautovic.

Diskussionen normal

„Ich bewerte Thomas Schaaf nicht als Institution, sondern nach dem, was er jeden Tag leistet. Es ist nicht so, dass hier ein Trainerwechsel, so wie das immer behauptet wird, völlig ausgeschlossen ist“, erklärte Eichin in der Kreiszeitung Syke. Gleichzeitig fügte er aber auf die Frage, ob Schaaf am Saisonende noch Trainer beim SV Werder sein wird, an: „Davon gehe ich aus.“

Aktuell sei er ohnehin noch überzeugt von Schaaf: „Ich bewerte das, was er jeden Tag tut - und das ist sehr, sehr gut. Thomas gibt alles, er analysiert alles, er versucht alles, mehr kann er nicht machen.“ Das 2:2 am Samstag zuhause gegen Fürth markierte das sechste Spiel infolge ohne Sieg, nur eines der letzten sechs Heimspiele wurde gewonnen. „Wir spielen nicht gut und gewinnen keine Heimspiele mehr - da ist es normal, dass du eine Trainerdiskussion hast“, stellte Eichin klar.

Kritik an Arnautovic

Kritik erntete von dem 46-Jährigen vor allem die Mannschaft: „Wir müssen auf dem Platz 90 Minuten durchziehen, was der Trainer vorgibt. Und wir müssen jeden Tag zeigen, dass wir Profis sind. Das wird nicht konsequent genug gemacht. Mir hat vieles nicht gefallen, was ich gesehen habe - auch bei den Einwechslungen, wie sich der ein oder andere verhalten hat.“

Gegen Fürth wurden nur zwei Spieler eingewechselt. Einer davon war Aaron Hunt, der Werder mit zwei Elfmetertreffern den Punkt sicherte, der andere Marko Arnautovic. Angesprochen auf diesen Umstand antwortete Eichin knapp: „Dann wissen Sie ja, was ich meine.“

Bremen ist derzeit Vierzehnter und hat nur noch sechs Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz 16. Am kommenden Spieltag muss der SV Werder bei Mainz 05 antreten.


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