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Abstiegskampf ist in der Hansestadt längst kein Thema mehr. Nach dem Dreier in Stuttgart schielen die Akteure des HSV wieder nach oben und träumen von Europa.

Hamburg. Der Hamburger SV hamstert sich nach Europa: Gegen den VfB Stuttgart siegten die Hanseaten vergangenes Wochenende zum fünften Mal in dieser Saison mit 1:0 und meldeten sich nach zwei sieglosen Spielen in Folge zurück. Sechster ist der HSV jetzt, sogar nur einen Punkt von Platz vier und der Champions-League-Qualifikation entfernt. In Hamburg bleibt man aber gewohnt bescheiden.

Adler fordert „Realismus“ und warnt vor „Vermessenheit“

„Wir wollen uns auf den europäischen Plätzen festsetzen“, kündigt Rene Adler diese Woche im kicker an. Von der Champions League wolle er aber nicht reden, das wäre „vermessen“. „Aber Europa ist natürlich ein realistisches Ziel“, so der Schlussmann der Hanseaten weiter.

Mit seinem Traum vom internationalen Geschäft ist Adler nicht allein. Auch Kapitän Heiko Westermann oder Regisseur Rafael van der Vaart schlagen in die gleiche Kerbe. Nur Trainer Thorsten Fink mahnt: „Die Mannschaft sollte sich lieber auf das Spiel konzentrieren.“

Van der Vaart: „Rudi, hämmer uns nach Europa!“

Gegen den FC Augsburg soll am Samstag der nächste Schritt Richtung Europa gemacht werden. Ein Hoffnungsträger dabei ist Angreifer Artjoms Rudnevs, der mehr und mehr zum Torjäger avanciert.

Rafael van der Vaart ist vor allem von der Hartnäckigkeit des Letten beeindruckt. „Bei Rudi kann zehn Mal was schiefgehen. Er versucht es auch ein elftes Mal und dann klappt es auch. Er belohnt sich für seine unermüdliche Laufbereitschaft“, erklärte der 30-jährige Mittelfeldspieler in der Bild und forderte: „Rudi, hämmer uns nach Europa!“ Denn dafür, so van der Vaart, „ist man schließlich Fußballer geworden.“

EURE MEINUNG: Ist Rudnevs für den HSV der Schlüssel im Kampf um Europa?

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