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Als der „verlorene Sohn“ im Januar zum BVB zurückkehrte, war der Jubel aufseiten der Borussen groß. Sahin gestand nun, den Wechsel nicht zu bereuen.

Dortmund. Nuri Sahin spielte die Hinrunde der aktuellen Saison beim FC Liverpool. Im Winter verließ er England wieder und kehrte zu Borussia Dortmund zurück. Ausschlaggebend dafür, dass es an der Mersey nicht klappte, sei Trainer Brendan Rodgers gewesen, gegen den Sahin nun verbal nachtrat. Bei seinem aktuellen Arbeitgeber winkt ihm unterdessen ein Startelf-Einsatz gegen den SC Freiburg.

Falsche Position in Liverpool
 
„Ich bin bei Liverpool nicht gescheitert. Brendan Rodgers wollte, dass ich auf der Zehn spiele. Ich spiele aber nicht hinter den Stürmern. Das ist nicht meine eigentliche Position“, begründete der 24-Jährige sein vermeintliches Versagen in England gegenüber der spanischen Tageszeitung AS.

Er habe mit dem Trainer auch darüber gesprochen und ihn gefragt, warum er die Position einnehmen sollte. „Der Trainer konnte mir nicht antworten“, erinnerte sich der Türke ernüchtert.

Dementsprechend fällt auch sein Fazit bezüglich seiner Liverpool-Zeit aus: „Gott sei Dank habe ich Brendan Rodgers verlassen.“

Liverpool etwas Besonderes

Nichtsdestotrotz habe er in dem halben Jahr auch schöne Momente erlebt. „Das rote Trikot zu tragen und im Anfield zu spielen ist etwas Fabelhaftes“, schwärmte er.

So erfolglos seine Zeit bei den „Reds“ auch verlief, rein statistisch gelang ihm in England mehr als bei Real Madrid. Zwölf Einsätzen, drei Toren und drei Vorlagen in einem halben Jahr stehen zehn Einsätze, ein Tor und eine Vorlage in einem Jahr bei den Königlichen gegenüber. Dennoch hat er zu Real-Trainer Jose Mourinho einen guten Draht: „Wir telefonieren regelmäßig. Wir quatschen dann über Fußball und das Leben.“

Da Sahin schon einmal über die Madrilenen, bei denen er noch einen Vertrag bis 2017 hat, sprach, widmete er sich auch dem Duell mit Manchester United. „Die Leute reden mehr über Cuneyt Cakirs Entscheidung als über Madrids Leistung. Dabei hat Madrid sehr gut gespielt“, ärgerte er sich.

Generell sei das Star-Ensemble um Cristiano Ronaldo, Mesut Özil und Co. aktuell „gut drauf“.
Es sei schließlich auch „nicht leicht, Barcelona zweimal zu schlagen“. Deshalb kam der türkische Nationalspieler zu dem Schluss, „dass Madrid zu den Topfavoriten auf den Champions-League-Titel zählt“.

Gegen Freiburg in der Startelf?

Im kommenden Liga-Spiel der Borussia gegen den SC Freiburg winkt Sahin derweil ein Startelf-Einsatz. Mit Sven Bender (Grippe) und Sebastian Kehl (Rippenverletzung) fehlen dem Deutschen Meister vermutlich zwei Akteure im defensiven Mittelfeld.

Zudem erntete der 24-Jährige zuletzt Lob von Trainer Jürgen Klopp: „Er kommt immer besser in Fahrt. Die zweite Halbzeit gegen Schalke war auch deshalb besser, weil Nuri dabei war. Er hat einen großen Schritt nach vorne gemacht.“

EURE MEINUNG: Seht Ihr die Schuld auch bei Rodgers oder fehlt Sahin die Polyvalenz?

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